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Komponenten | 06 September 2007

AMD und Qimonda starten<br>gemeinsames Verbundprojekt

AMD und Qimonda, zwei Chiphersteller in Dresden, dem grĂ¶ĂŸten Mikroelektronikcluster Europas, wollen im Rahmen des Verbundprojekts SIMKON erstmalig gemeinsam Simulationsergebnisse nutzen. Damit sollen die technologischen Prozessfenster im Nanometerbereich bereits im Vorfeld prĂ€zise bestimmt und optimiert werden.
AMD verfolgt mit dem Projekt eine Optimierung von CMOS-Transistorarchitekturen im Bereich von 32nm und darunter. Qimonda beabsichtigt, in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden extrem planare WaferoberflĂ€chen als Voraussetzung fĂŒr kleinste Strukturbreiten seiner energiesparenden DRAM-Speicher-Technologie zu realisieren.

Das BMBF unterstĂŒtzt SIMKON mit einer Fördersumme von rund 9 Mio. Euro im Rahmen seines Forschungsprogramms IKT2020, das der zentralen volkswirtschaftlichen Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien Rechnung trĂ€gt. Durch die Förderung strategischer Allianzen im Bereich "Bauelemente und GerĂ€te fĂŒr die Elektronikfertigung" soll die Bildung neuer Kompetenzzentren und Netzwerke fĂŒr innovative neue Produkte gezielt unterstĂŒtzt werden.

An dem Projekt SIMKON sind neun weitere Partner von UniversitÀten, Hochschulen, der Fraunhofer- und der Leibniz-Gesellschaft beteiligt. Die Ergebnisse des Vorhabens werden nicht nur in der Halbleiterindustrie Anwendung finden, sondern auch in Forschung und Lehre eingehen. Damit tragen diese Ergebnisse auch zur Ausbildung von dringend benötigten Wissenschaftlern und FachkrÀften bei. Weitere Informationen: IKT2020 unter www.bmbf.de/de/7706.php
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