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© LPKF Design Analysen | 21 Februar 2020

LPKF bliebt bei Jahresumsatz im Rahmen der Prognose

Nach vorläufigen Zahlen hat die LPKF Laser & Electronics AG im Geschäftsjahr 2019 einen Konzernumsatz von rund 140 Millionen Euro erzielt. Damit liegt das Technologieunternehmen am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 135 bis 140 Millionen Euro und 17 Prozent über dem Vorjahresumsatz von 120,0 Millionen Euro.

Der Free Cashflow wird nach 5,8 Millionen Euro im Vorjahr einen Wert von über 40 Millionen Euro erreichen. Für 2019 rechnet der Vorstand weiterhin mit einer EBIT-Marge von 12 bis 14 Prozent. Der Auftragseingang lag mit 112 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 139,8 Millionen Euro. Mit 30 Millionen Euro lag der Auftragsbestand zum Jahresende ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 58,4 Millionen Euro. Der Vorstand geht aktuell davon aus, dass die Geschäftsentwicklung von den Folgen der Coronavirus-Krankheit in Summe nicht wesentlich betroffen sein wird. Im laufenden Geschäftsjahr würden sich aber voraussichtlich auch bei LPKF zeitliche Verschiebungen bei der Erfüllung einzelner Aufträge ergeben, heißt es in einer Mitteilung. Das Unternehmen rechnet für 2020 unverändert mit wachsendem Umsatz und Ergebnis. Im Laufe des ersten Quartals soll eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr veröffentlicht werden. Das Geschäft von LPKF ist in wesentlichen Teilen von wenigen Großaufträgen geprägt; dies führe regelmäßig zu unterjährigen Schwankungen im Auftragseingang und in der zeitlichen Verteilung des Umsatzes. Aufgrund dieser Saisonalität sowie aufgrund einzelner Effekte des Coronavirus erwartet der Vorstand ein schwaches erstes Quartal 2020 mit einem Umsatz von 18 bis 22 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 36,4 Millionen Euro) und einem Quartalsverlust in Höhe von 3 bis 5 Millionen Euro (EBIT im Vorjahreszeitraum: 6,1 Millionen Euro). Für die folgenden Jahre erwartet das Unternehmen weiterhin ein nachhaltiges, profitables Wachstum in allen Geschäftsbereichen, heißt es weiter. Dazu kommen zusätzliche Wachstumsimpulse aus der innovativen LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching), mit der es möglich ist, dünnes Glas schnell, präzise und ohne Beschädigungen zu bearbeiten. Auf Basis des erreichten Fortschritts bei Kundenprojekten im Bereich LIDE hat LPKF das Umsatz- und Ergebnispotenzial der LIDE-Technologie überprüft und aktuell eingeschätzt. Grundlage für diese Einschätzung sind konkretisierte Erwartungen in Bezug auf verschiedene Anwendungen unter anderem aus dem Halbleiter- und Displaybereich, denen jeweils entsprechende Kundenvorhaben zu Grunde liegen. Dazu zählt auch der vor Kurzem gemeldete erste Verkauf eines LIDE-Systems in die Serienfertigung von Halbleitern. Unter Berücksichtigung dieser höheren Umsatz- und Ergebnisbeiträge durch LIDE erwartet der Vorstand für das Jahr 2024 einen nachhaltig wachsenden Konzernumsatz von über 360 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge von mindestens 25 Prozent. Der Geschäftsbericht 2019 wird am 24. März 2020 veröffentlicht.
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2020.06.09 11:27 V18.6.11-2