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© Ericsson Markt | 10 Februar 2020

USA weisen Vorschlag zum Kauf von ausländischen Unternehmen zurück

US-Vizepräsident Mike Pence und der oberste Wirtschaftsberater des Weißen Hauses haben den ungewöhnlichen Vorschlag von US-Generalstaatsanwalts William Barr zurückgewiesen, wonach die Vereinigten Staaten erwägen sollten, die Kontrolle über zwei große ausländische Rivalen der in China ansässigen Huawei Technologies Co Ltd. zu übernehmen. Dabei ging es um die Unternehmen Nokia und Ericsson.

Barr hatte sich dahingehend geäußert, dass die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten eine "Kontrollbeteiligung" an dem finnischen Unternehmen Nokia und dem schwedischen Unternehmen Ericsson erwägen sollten, um der Dominanz von Huawei in der drahtlosen 5G-Technologie der nächsten Generation entgegenzuwirken. Der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, hatte hinzugefügt, dass die Vereinigten Staaten eng mit Nokia und Ericsson zusammenarbeiten. Es sei aber nicht Sache der USA Unternehmen zu kaufen, egal ob es sich um einheimische oder ausländische Firmen handelt. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass es nichts gebe, was amerikanischen Technologieunternehmen verbiete die besagten Unternehmen zu erwerben. Pence hatte am Tag zuvor einen alternativen Ansatz vorgeschlagen. Man glaube, dass der beste Weg nach vorne der ist, den Ajit Pai angekündigt habe. Damit bezog er sich auf die Bemühungen des Vorsitzenden der Federal Communications Commission, mehr Frequenzen für die drahtlose 5G-Nutzung freizugeben. „Das ist der Plan, den der Präsident gebilligt hat und weiterführen wird", sagte Pence. Alle Betroffenen wollten die aktuelle Situation nicht weiter kommentieren, schreibt reuters.
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2020.09.21 11:08 V18.10.12-2