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© Airbus Markt | 03 Februar 2020

Airbus einigt sich auf Milliardenstrafe

Der europäische Flugzeugbauer Airbus will nach einer Einigung mit den Behörden eine Milliardenstrafe zahlen. Das Unternehmen beendet damit langjährige Korruptionsermittlungen in drei Ländern.

Insgesamt werde Airbus 3,6 Milliarden Euro in Frankreich, Großbritannien und den USA zahlen, heißt es auf der Homepage von Airbus. Das habe auch die Finanzstaatsanwaltschaft in Paris bestätigt. In Frankreich werde dabei der größte Teil fällig. Airbus wird dort 2,1 Milliarden Euro Strafe zahlen. In Großbritannien sind es fast 984 Millionen Euro, in den USA knapp 526 Millionen Euro. Zuvor war bekannt geworden, dass Airbus sich in den Untersuchungen zu Bestechungs- und Korruptionsvorwürfen auf diesen Kompromiss geeinigt hatte. Die Untersuchungen hatten sich bereits über Jahre erstreckt, vor allem im französischen Hauptquartier in Toulouse. Der Strafbetrag übersteige den Gewinn des Konzerns aus dem Jahr 2018, der 3,05 Milliarden Euro betragen hatte, heißt es weiter. Auslöser war eine Selbstanzeige des Unternehmens. Bei den Untersuchungen ging es um Bestechungsvorwürfe im Zusammenhanghang mit Verträgen beim Verkauf von Zivilflugzeugen und Satelliten zwischen 2004 und 2016, so die französische Finanzstaatsanwaltschaft. Zudem hat sich Airbus mit dem US-Außenministerium auf ein weiteres, aber deutlich geringeres Bußgeld geeinigt. Airbus will demnach 10 Millionen US-Dollar für Verstöße gegen Waffenexportkontrollgesetze zahlen. Auch müsse Airbus für drei Jahre einen externen Prüfer bestellen.
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2020.09.21 11:08 V18.10.12-2