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© Texas Instruments Markt | 29 Januar 2020

Texas Instruments will zwei Werke schließen

Texas Instruments hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren zwei Wafer-Fabriken schließen wird. Der Bau des Werks in Richardson soll allerdings fortgesetzt werden.

Die beiden mehr als 50 Jahre alten Fabriken in Dallas und Sherman seien die letzten, die noch 150-mm-Wafer produzierten und zusammen einen Umsatz von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar erzielten. Die Schließungen seien ein mehrjähriges Projekt, deren Abschluss zwischen 2023 und 2025 geplant sei. Die Dallas Morning News berichten, dass in jedem Werk ca. 500 Mitarbeiter beschäftigt sind und dass es in den Fabriken keine sofortigen Änderungen des Personalbestands geben wird. Viele Arbeiter würden in andere Produktionsstätten in der Umgebung von Dallas wechseln, andere sollen Abfindungen und Übergangshilfen erhalten. In Richardson, wo sich das Unternehmen auf 300-mm-Wafer konzentrieren wird, soll der Rohbau des Gebäudes voraussichtlich Ende 2021 fertig gestellt sein. Die Bestückung mit Maschinen und die Personaleinstellungen würden von der Marktnachfrage abhängen, so ein Sprecher von TI. In einer Erklärung gegenüber den Dallas Morning News teilte das Unternehmen mit, dass die Fabriken in Dallas und Sherman in den vergangenen fünf Jahrzehnten maßgeblich zum Erfolg von TI beigetragen hätten. Sie würden jedoch nicht über den Umfang, die Infrastruktur und die Effizienz verfügen, die erforderlich sind, um auf 300-Millimeter-Technologie umzurüsten und wettbewerbsfähig zu sein, sagt Dave Pahl, Leiter der Abteilung Investor Relations. Pahl bekräftigt den Plan von TI, sich weiterhin auf analoge und eingebettete Systeme zu konzentrieren, insbesondere in den Automobil- und industriellen Halbleitermärkten, da diese am schnellsten wachsen würden und das Potenzial hätten, dem 90-jährigen Unternehmen sowohl Vielfalt als auch Langlebigkeit zu bieten.
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2020.06.09 11:27 V18.6.11-2