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© Jenoptik Markt | 27 Januar 2020

Jenoptik-Konzern übernimmt INTEROB aus Spanien

Jenoptik hat einen Vertrag zum Erwerb von 100 Prozent der Anteile an dem spanischen Unternehmen INTEROB geschlossen. Der Vertrag ist bereits unterzeichnet, das Closing wird in den kommenden Wochen erwartet. Der Kaufpreis beläuft sich nach Unternehmensangaben auf etwas weniger als das Zweifache des Umsatzes 2019.

Das Unternehmen mit Sitz im spanischen Valladolid wurde 2001 gegründet und beschäftigt derzeit 54 Mitarbeiter. INTEROB ist auf maßgeschneiderte Projekte rund um Anlagenplanung, Konstruktion, Fertigung und Integration von Automatisierungslösungen sowie Robotikanwendungen mit Schwerpunkt in der Automobilindustrie spezialisiert. Mit der Übernahme stärke der Jenoptik-Konzern seine Position als Komplettanbieter von automatisierten Fertigungslösungen, die Jenoptik mit den beiden zurückliegenden Übernahmen von Five Lakes Automation (FLA) und Prodomax aufgebaut hat. Ähnlich wie FLA und Prodomax konzipiert INTEROB automatisierte Produktionslinien beziehungsweise -abschnitte und integriert diese in die Fertigungsumgebung des Kunden. Service und Produkte rund um die Themen Prozess Engineering und Implementierung umfassen Anlagenlayout, Simulation, Maschinen-Steuerung und Software-Design, Robot-Handling-Systeme sowie Transportvorrichtungen. Während Five Lakes Automation und Prodomax bisher fast ausschließlich auf den nordamerikanischen Markt konzentriert sind, erlöst INTEROB mit namhaften Kunden aus der Automobilindustrie seine Umsätze überwiegend in Spanien, Frankreich, UK und Deutschland. „Mit dem Erwerb von INTEROB und unserem Leistungsspektrum in der Automatisierung, Messtechnik sowie Lasermaterialbearbeitung machen wir einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung eines integrierten Anbieters für hochentwickelte Fertigungsumgebungen“, sagt Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG. Die spanische Gesellschaft wird Teil der Jenoptik-Division Light & Production und stärkt somit deren Leistungsspektrum im Karosseriebau. „Durch die Akquisition bauen wir unsere Positionierung als strategischer Partner der Automobilindustrie für auf Photonik basierte intelligente Fertigungslösungen konsequent weiter aus“, erklärt Martin Kuhnhen, Leiter der Division Light & Production. INTEROB erhält auch Zugang zum Jenoptik-Vertriebsnetz in Amerika. „Zusammen mit Jenoptik wird es uns möglich sein, durch den Ausbau unserer internationalen Aktivitäten mit bestehenden Kunden regional zu expandieren und auch Aufträge in neuen Märkten zu gewinnen“, so Carlos Gregorio Gómez Gómez und Juan Carlos Muñoz Bastida, Co-CEOs von INTEROB. Das spanische Unternehmen kann auf ein starkes Umsatzwachstum zurückblicken. Im Geschäftsjahr 2019 betrug der Umsatz rund 22 Millionen Euro, die Profitabilität lag über dem Durchschnitt des Jenoptik-Konzerns.
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