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© dmitry bomshtein dreamstime.com Markt | 15 Januar 2020

TrendForce sieht neue Spielekonsolen-Generation mit größeren Speichern

Die PS5 und Xbox Serie X werden voraussichtlich mit GDDR6 und mindestens 512GB bis 1TB SSD-Speicher ausgestattet sein. Spielekonsolen-SSDs werden einen Anteil von 3 bis 5 Prozent an der gesamten SSD-Auslieferung im Jahr 2020 haben, berichtet TrendForce in einer neuen Analyse.

Da sich PS4 und Xbox One dem Ende ihrer "Lebensdauer" nähern, haben Sony und Microsoft kürzlich weitere Details über die Veröffentlichungszeitpläne für PS5 und Xbox Series X bekannt gegeben, die 2020 auf den Markt kommen sollen. Laut der Forschungsabteilung DRAMeXchange von TrendForce wird der Wettbewerb zwischen den Videospielkonsolen der nächsten Generation in 2H20 einen Nachfrageschub für Grafik-DRAM und SSDs auslösen. Die beiden Konsolen werden mit AMD-GPUs ausgestattet sein. Während sich die beiden Konsolen in Bezug auf Hardware-Anpassungen geringfügig unterscheiden, wird erwartet, dass beide Konsolen hohe Auflösungen und Raytracing unterstützen werden. Außerdem sind PS5 und Xbox Serie X baulich ähnlich wie ein PC, was die Hürde für die Entwicklung von plattformübergreifenden Spielen senkt. Um dem Bedarf an besserer Grafik und flüssigeren Bildwiederholraten gerecht zu werden, werden beide Konsolen mit der fortschrittlichsten GDDR6-Speichertechnologie ausgestattet. Die PS5 wird mit bis zu 16 GB GDDR-Speicher ausgestattet sein, während die Xbox Serie X in den Varianten 12 GB und 16 GB erhältlich sein wird. Im Vergleich zu dem GDDR5-Speicher, der in der PS4 (8 GB) und der Xbox One X (8/12 GB) verwendet wird, stellt GDDR6 eine bedeutende Verbesserung in Bezug auf Leistung und Dichte dar. Auch NVIDIA wird seine neue GPU-Reihe, die auf einer neuen Mikroarchitektur mit dem Codenamen Ampere basiert, ab 2H20 anbieten. Diese Faktoren werden voraussichtlich noch in diesem Jahr einen massiven Ansturm auf den GDDR6-Speicher auslösen, heißt es weiter. Kontinuierliche Verbesserungen bei der Grafik haben zu einem erhöhten Speicherbedarf bei Videospielen und längeren Ladezeiten geführt. Daher haben SSDs aufgrund der schnelleren Ladezeiten die HDDs als das Speichergerät in der PS5 und Xbox Serie X ersetzt. In ihren neuen Konsolen übernehmen Sony und Microsoft die AMD-Architektur, die die PCIe Gen 4-Schnittstelle unterstützt. Diese Schnittstelle kann die Ladezeiten von SSDs auf drei bis fünf Sekunden reduzieren und damit ein besseres Spielerlebnis bieten als die aktuellen Konsolen. Darüber hinaus können aktuelle Titel mehr als 50 GB Speicherplatz beanspruchen, so dass Sony und Microsoft mindestens 512 GB bis 1 TB SSD-Optionen anbieten werden, um den Speicherbedarf zukünftiger Spiele zu befriedigen. Wie bereits oben beschrieben, geht TrendForce geht davon aus, dass Spielekonsolen in Zukunft eine neue Quelle für die SSD-Nachfrage sein werden und bis zu drei bis fünf Prozent der gesamten SSD-Auslieferung im Jahr 2020 ausmachen werden. Dieser Anteil wird im Jahr 2021 deutlich steigen, wobei der NAND-Flash-Bit-Verbrauch von SSDs für Spielekonsolen im Jahr 2H20 voraussichtlich fünf Prozent des weltweiten Gesamtvolumens erreichen wird. Die Nachfrage nach NAND-Flash von Spielekonsolen-SSDs werde sich jedoch erst nach Mitte 2020 einstellen. Spielekonsolen-SSDs sind daher nicht die Hauptursache für den derzeitigen Anstieg der NAND-Flash-Vertragspreise. Die Vertragspreise für verschiedene NAND-Flash-Produkte sind in letzter Zeit vor allem deshalb gestiegen, weil der Lagerdruck auf der Angebotsseite deutlich geringer ist als zuvor und die SSD-Nachfrage von PC-OEMs und Kunden im Rechenzentrumsmarkt insgesamt an Dynamik gewinnt.
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2020.09.28 14:54 V18.10.14-2