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Design Analysen | 07 Januar 2020

NAND Flash Preise werden im ersten Quartal voraussichtlich weiter steigen

Nach der neuesten Analyse der Forschungsabteilung DRAMeXchange von TrendForce ist der Vertragspreis für Client-SSD in sieben aufeinander folgenden Quartalen bis 2Q19 vom Höchstpreis auf knapp über den Preis für HDD gefallen, berichten die Analysten.

Als Folge dieses Preisrückgangs ist der Anteil von SSD und deren Kapazität die in Notebooks verwendet werden seit dem 2. Quartal 19 gestiegen. Auf der Angebotsseite zwang der Stromausfall vom 15. Juni in der gemeinsam von Kioxia und WDC betriebenen Fabrik Yokkaichi die beiden Unternehmen, ihre NAND-Produktion zu reduzieren, was wiederum den Preisverfall bei eMMC/UFS- und SSD-Produkten im 3Q19 stoppte. Auf der anderen Seite gab es einen starken Aufwärtstrend auf dem Wafermarkt, der zu einem 20-prozentigen Anstieg der Waferpreise im 3Q19 geführt hat. Auch die Vertragspreise von eMMC/UFS und SSD haben sich im 4Q19 stark erholt. Aus der Sicht der Kundennachfrage bereiten sich die Rechenzentrumskunden trotz gestiegener Vertragspreise im 4Q19 aktiv auf neue Projekte im Jahr 2020 vor. Dies hat zur Folge, dass sich die Dynamik der Nachfrage nach Unternehmensvorräten erhöht, was zu einer Angebotsverknappung für Enterprise SSD im 4Q19 geführt hat. Der Vertragspreis von Enterprise SSD werde sich daher voraussichtlich halten. Abgesehen davon, dass die Nachfrage der Rechenzentrumskunden nach der Aufstockung der Lagerbestände zunimmt, hat die Nachfrage im Bereich der mobilen Geräte seit dem 4. Quartal 19 wegen der neuen iPhones von Apple, die im 1H20 auf den Markt kommen werden, stark zugenommen. Die Gesamtnachfrage nach NAND-Flash im 1Q20 werde trotz des saisonalen Gegenwinds voraussichtlich stark sein. Da die Umsätze der NAND-Flash-Anbieter im 2Q19 den Break-even-Punkt erreicht haben oder sogar einen Verlust erlitten, hätten die NAND-Flash-Anbieter ihre Investitionen für 2020 reduziert, so TrendForce. Infolgedessen ist der Zeitplan für die Erweiterung der NAND-Flash-Produktionskapazität und die Verbesserung der 3D-Schichten im Vergleich zu den Vorquartalen zurückhaltend. Was die Planung der Produktionskapazitäten der NAND-Flash-Anbieter betrifft, so wird für die Bit-Auslieferung im Jahr 2020 ein Anstieg von etwas mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert - das niedrigste jemals angestrebte Planungsziel. Darüber hinaus ist der Produktionsanstieg im Jahr 2019 aufgrund des Stromausfalls in Yokkaichi erstmals in zwei aufeinanderfolgenden Jahren nicht über 35 Prozent gestiegen, da der Bitversand im Jahr 2019 aufgrund des Stromausfalls in Yokkaichi zurückgegangen ist. Es werde daher erwartet, dass Angebot und Nachfrage nach NAND-Flash im Jahr 2020 eine stärkere Marktverknappung zeigen werden. In Bezug auf die Vertragspreise erklärt TrendForce, dass die Nachfrage nach NAND-Flash-Produkten die Erwartungen außerhalb der Saison übertrifft, während das Angebotswachstum konservativ zu sein scheint und die Lieferanten ihre Lagerbestände reduziert haben. Daher wird erwartet, dass die Vertragspreise für NAND-Flash-Produkte im 1. Quartal 20 weiter steigen werden. Im 2Q20 wird aufgrund des gestiegenen Bestands an neuen Smartphones und Spielekonsolen sowie der bevorstehenden konjunkturellen Hochsaison eine Fortsetzung des Preisanstiegs erwartet. Bei den Wafer-Kontraktpreisen in den Channel-Märkten reduzieren die Anbieter aufgrund der geringeren Bruttomargen die Zuteilung in den Wafer-Märkten im 1Q20 zugunsten der Befriedigung der Nachfrage nach SSDs, da Mainstream-SSD-Produkte vergleichsweise höhere Gewinne aufweisen. Da die Lagerbestände der Lieferanten nach wie vor stabil sind, sind die Modulhersteller in ihren Möglichkeiten, Wafer-Vertragspreise auszuhandeln, eingeschränkt. Daher wird erwartet, dass die Preise im 1. Quartal um mehr als 10 Prozent QoQ steigen werden - eine Fortsetzung der Preiserhöhung von über 10 Prozent Ende Dezember 2019.
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