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© KUKA Markt | 12 Dezember 2019

KUKA baut zahlreiche Stellen in Augsburg und Obernburg ab

KUKA richtet einen Teilgeschäftsbereich im Segment Robotics, der für automatisierte Fertigungslösungen wie Zellen und Sondermaschinen zuständig ist, neu aus. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Im September war im Zuge der Prognose-Anpassung für das Geschäftsjahr 2019 diese Restrukturierung angekündigt worden. Nun hat die Geschäftsführung von KUKA Robotics ein entsprechendes Konzept vorgelegt. Für den Robotics-Teilbereich, der für das Projektgeschäft zuständig ist und mit insgesamt rund 735 Mitarbeitern in Augsburg und im fränkischen Obernburg beheimatet ist, werde ein nachhaltiges Geschäftsmodell entwickelt. Dabei sei auch geplant, bis zu 165 Stellen in Obernburg und bis zu 90 Stellen in Augsburg abzubauen. Ziel sei es, dass der Teilbereich mit einer vereinfachten Struktur leistungs- und wettbewerbsfähiger wird und im Tagesgeschäft effizienter arbeiten kann. Details zu diesem Schritt sollen in den kommenden Monaten in enger Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern ausgearbeitet werden. Die wirtschaftliche Entwicklung in dem Teilbereich sei bereits seit Jahren angespannt, hinzu komme die aktuelle konjunkturelle Unsicherheit. „Der Teilbereich mit seinen Standorten in Obernburg und Augsburg ist und bleibt wichtiger Bestandteil der Robotics-Strategie. Kompetenzen werden stärker lokal gebündelt, Obernburg wird dabei zum Kompetenzzentrum für Standardzellen weiterentwickelt“, sagt Klaus König, Vorsitzender der Geschäftsführung von KUKA Robotics. Den Stellenabbau wolle man gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern fair für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten. „Wir wissen, dass dies eine schwierige Situation ist und möchten daher die Gespräche so schnell wie möglich und mit der gebotenen Sorgfalt zum Abschluss bringen. Wir sind überzeugt, dass die Restrukturierung der richtige Weg ist, damit der Bereich zukünftig profitabel arbeiten kann und nachhaltig zum Erfolg von KUKA beiträgt“, so König weiter.
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