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© Osram Markt | 10 Dezember 2019

IG Metall fordert nach Osram-Übernahme Investitionen

Wenige Tage nach der geglückten Osram-Übernahme durch das österreichische Unternehmen AMS, meldet sich erneut die IG Metall zu Wort.

Die Gewerkschaft fordert vom neuen Osram-Eigentümer AMS Investitionen und den Erhalt von Jobs. AMS habe nun die Verantwortung für die Arbeitsplätze und Standorte von Osram, sagte der Unternehmensbeauftragte der Gewerkschaft für den Lichtkonzern Osram, Abel. Man werde mit aller Macht darauf drängen, dass gegebene Zusicherungen für die Arbeitnehmer rechtssicher eingehalten werden. Darüber hinaus würden Investitionen notwendig sein, um die Osram-Standorte zukunftsfähig zu machen, wird Abel von dpa zitiert. Weiterhin kündigt die IG Metall an, dass man mit AMS Zukunftsvereinbarungen abschließen wolle, die den Beschäftigten die Möglichkeit bieten sollen, die Zukunft mitzugestalten und sich entsprechend zu qualifizieren. Bis zuletzt waren IG Metall und Osram-Konzernbetriebsrat gegen die Übernahme. Beide befürchten die Zerschlagung des Unternehmens (Evertiq berichtete). In einem Schreiben an die Mitarbeiter wies Osram-Chef Olaf Berlin darauf hin, dass Osram und AMS bis zum Vollzug der Übernahme zwei eigenständige Unternehmen und Wettbewerber um Marktanteile sowie Kunden blieben. Der Vollzug der Übernahme wird bis Sommer 2020 erwartet.
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2020.01.28 11:55 V15.5.0-1