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© stevanovicigor dreamstime.com Markt | 27 November 2019

Umsatz und Profitabilität bei Knorr-Bremse steigen weiter

Die Knorr-Bremse AG hat die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2019 vorgelegt. Dabei liegt das Unternehmen weiter auf Kurs.

„Wir haben unseren Wachstumskurs auch im dritten Quartal 2019 fortgesetzt. Trotz steigender Unsicherheit insbesondere im Nutzfahrzeug-Segment haben wir beim Umsatz erneut eine Steigerung und weiterhin eine höhere Profitabilität als im Vorjahr erreicht. Dabei zeigen auch die bereits im Sommer eingeleiteten Maßnahmen zur langfristigen Absicherung unseres profitablen Wachstums erste positive Effekte“, sagt Ralph Heuwing, Finanzvorstand der Knorr-Bremse AG. Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung sei man zuversichtlich, die Prognose eines Umsatzes zwischen 6,875 und 7,075 Milliarden Euro und einer operativen EBITDA-Marge in der Bandbreite zwischen 18,5 und 19,5 Prozent zu erreichen. Der Auftragseingang des Knorr-Bremse Konzerns in einem volatilen Marktumfeld lag per Ende September bei 5,153 (Vorjahreszeitraum: 5,266) Milliarden Euro. Das hohe Vorjahresniveau konnte damit nahezu erreicht werden. Dabei profitierte der Schienenfahrzeugmarkt weiterhin von Zuwächsen in Asien. Im Segment Nutzfahrzeuge wirkten sich demgegenüber insbesondere im dritten Quartal die Konjunkturabkühlung in Europa und der daraus resultierende deutliche Rückgang der Nutzfahrzeug-Produktion aus und führten zu rückläufigen Auftragseingängen. Auf dem nordamerikanischen Markt sowie im Asien-Geschäft gab es im Berichtszeitraum hingegen weiter leichte Zuwächse. Der Auftragsbestand der Knorr-Bremse AG lag nach den ersten neun Monaten mit 4,403 Milliarden Euro um 1,0 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert von 4,449 Milliarden Euro. Die zwar leicht gesunkene, aber weiterhin hohe Auftragsreichweite von 7,6 (Vorjahr: 8,0) Monaten im Konzern lässt auch in den kommenden Quartalen eine robuste Geschäftsentwicklung erwarten. Insgesamt stieg der Umsatz zwischen Januar und September 2019 um 6,4 Prozent auf 5,313 (Vorjahr: 4,994) Milliarden Euro. Währungsbereinigt betrug der Umsatzzuwachs 4,5 Prozent. Auf Basis weiter steigender Erlöse sowie einer strikten Kostenkontrolle erzielte der Knorr-Bremse Konzern per Ende September einen Anstieg des EBITDA um 12,1 Prozent auf 982 (Vorjahr: 876) Millionen Euro. Hierin enthalten ist ein Effekt aus der Umstellung auf IFRS 16 in Höhe von 40 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge erhöhte sich damit im Berichtszeitraum auf 18,5 (Vorjahr: 17,5) Prozent. Die um Restrukturierungsaufwendungen für Wülfrath bereinigte operative EBITDA-Marge belief sich auf 18,8 (Vorjahr: 17,9) Prozent. Neben der starken operativen Entwicklung trugen hierzu auch die im Sommer eingeleiteten Effizienz-Maßnahmen bei. Das EBIT des Knorr-Bremse Konzerns erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2019 um 9,0 Prozent auf 783 Millionen Euro (Vorjahr: 718) Millionen Euro. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 14,7 (Vorjahr: 14,4) Prozent. Die um Restrukturierungsaufwendungen für Wülfrath bereinigte operative EBIT-Marge betrug 15,2 Prozent und liegt damit unverändert auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Unter der Annahme eines stabilen wirtschaftlichen Umfelds und unter Berücksichtigung der getätigten M&A-Transaktionen im Jahr 2019 sowie der erstmaligen Anwendung von IFRS16 bestätigt Knorr-Bremse seinen Ausblick für 2019. Im Einklang mit der Ende Mai angehobenen Prognose erwartet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr weiterhin einen Umsatz von 6,875 bis 7,075 Milliarden Euro (2018: 6,616 Milliarden Euro) und eine operative EBITDA-Marge, also vor Restrukturierungsaufwendungen, in einer Bandbreite von 18,5 bis 19,5 Prozent (2018: 18,4 Prozent).
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2019.12.12 10:59 V14.8.5-1