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Design Analysen | 07 November 2019

Optimierungrogramm PEC zeigt bei S&T AG erste Erfolge

Das dritte Quartal und die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2019 sind bei der S&T AG bei Umsatz und Profitabilität nach Plan verlaufen. Das schreibt das österreichische Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Gegenüber dem Vorjahr konnte der Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um rund 14 Prozent von 660,0 Millionen Euro auf 753,2 Millionen Euro und im dritten Quartal 2019 um rund 18 Prozent von 237,3 Millionen Euro in 2018 auf 279,4 Millionen Euro gesteigert werden. Besonders positiv entwickelte sich demnach die Bruttomarge. Diese lag nach den ersten neun Monaten aufgrund des weiter gesteigerten Softwareanteils bei 37,2 Prozent im Vergleich zu 35,7 Prozent im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal lag die Bruttomarge bereits bei 37,7 Prozent, womit das Langfristziel der S&T von 40 Prozent näher rückt. Die Basis hierfür bildet die seit Jahren verfolgte Strategie der S&T in Bezug auf die laufende Reduktion von niedrigmargigem Hardwaregeschäft – auch zu Lasten des Umsatzes – sowie die Investitionen in eigene Technologien als auch die getätigten wertsteigernden Akquisitionen. Das EBITDA stieg, getrieben durch die positive operative Geschäftsentwicklung sowie IFRS 16-Effekte, in den ersten neun Monaten 2019 im Vorjahresvergleich um rund 25 Prozent von 57,2 Millionen Euro auf 71,7 Millionen Euro und im dritten Quartal 2019 um rund 34 Prozent von 20,5 Millionen Euro auf 27,4 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich im Berichtszeitraum des laufenden Geschäftsjahres trotz der gestiegenen Aktienanzahl auf 44 Cent (9M 2018: 40 Cent). Die Vermögens- und Liquiditätslage der S&T AG konnte nach Ablauf des dritten Quartals 2019 weiter verbessert werden. Zum 30. September 2019 betrugen die liquiden Mittel 261,0 Millionen Euro (31. Dezember 2018: 171,8 Millionen Euro) und das Eigenkapital 370,1 Millionen Euro (31. Dezember 2018: 367,3 Millionen Euro). Die Sanierung und Integration der im Mai 2019 akquirierten Kapsch Railway Gruppe, mittlerweile firmierend unter Kontron Transportation, entwickele sich besser als geplant. Die Restrukturierungen sollen bis April 2020 umgesetzt sein und nachfolgend keine weiteren Kosten mehr anfallen. Der Vorstand der S&T AG erwartet bereits für das Geschäftsjahr 2020 für Kontron Transportation bei einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro eine EBITDA Marge von etwa 10 Prozent. „Unser im Juli 2019 gestartetes Optimierungsprogramm PEC hat im abgelaufenen dritten Quartal 2019 bereits erste positive Effekte gezeigt. Wir haben unsere Lagerbestände und Forderungen reduziert. Der operative Cashflow verbesserte sich, vor allem aufgrund der Maßnahmen aus dem PEC Programm, in den ersten neun Monate 2019 im Vorjahresvergleich deutlich und stieg von minus 19,9 Millionen Euro auf plus 4,5 Millionen Euro – davon wurden 16,2 Millionen Euro allein im dritten Quartal 2019 erwirtschaftet. Für das vierte Quartal 2019 rechnen wir mit weiteren Optimierungen“, so Hannes Niederhauser, CEO der S&T AG. „Für das Jahr 2019 bestätigen wir unsere Ziele von etwa 1,145 Milliarden Euro Umsatz, wobei wir die geplante Marke von 100 Millionen Euro Profitabilität (EBITDA) übertreffen werden. Und auch unserem Mittelfristziel, den Umsatz im Rahmen der Agenda 2023 auf 2 Milliarden Euro zu verdoppeln, sind wir mit dem Anstieg des Auftragsbestandes wieder einen Schritt näher gekommen“, sagt Niederhauser abschließend.
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