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© roza dreamstime.com Markt | 18 Oktober 2019

WACKER senkt Prognose für das Geschäftsjahr 2019

Die Wacker Chemie AG rechnet nach aktuellen Schätzungen damit, dass wesentliche finanzielle Steuerungskennzahlen im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich schwächer ausfallen werden als bislang prognostiziert.

Der Konzernumsatz werde im Gesamtjahr voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen (bisherige Prognose: Anstieg um einen mittleren einstelligen Prozentsatz). Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Das EBITDA werde um etwa 30 Prozent unter dem Vorjahreswert erwartet (bisherige Prognose: 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr). Das Jahresergebnis wird voraussichtlich leicht positiv sein (bisherige Prognose: deutlich unter Vorjahr). Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein, aber unter Vorjahr liegen (bisherige Prognose: deutlich positiv und deutlich über Vorjahr). Wie bisher enthält die Prognose von WACKER keine Sondererträge aus Versicherungsleistungen. „Ausschlaggebend für unsere reduzierten Erwartungen sind die nach wie vor extrem niedrigen Preise für Polysilicium", erläutert Rudolf Staudigl, Vorstandsvorsitzender von WACKER, den Hauptgrund für die Absenkung der Prognose. „Viele Marktexperten hatten für das zweite Halbjahr fest mit einer Preiserholung bei Solarsilicium gerechnet. Eine Annahme, die auch Bestandteil unserer bisherigen Prognose war. Bislang jedoch haben sich die Durchschnittspreise für dieses Material nicht verbessert, sondern sie sind im Gegenteil im 3. Quartal auf Grund von Überkapazitäten chinesischer Wettbewerber weiter zurückgegangen.“ Darüber hinaus bremse auch die weltweit immer schwächer werdende Konjunktur alle Geschäftsbereiche. Wie das Unternehmen weiter bekannt gibt, wird vor diesem Hintergrund jetzt ein umfassendes Programm erarbeitet, um WACKER für zukünftige Herausforderungen effizienter und leistungsfähiger aufzustellen und Kosten in signifikantem Umfang einzusparen. „Wir müssen und werden den schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für unser Geschäft erfolgreich begegnen", zeigt sich Staudigl zuversichtlich. Nach vorläufigen und nicht auditierten Zahlen liegt der Konzernumsatz des 3. Quartals 2019 bei 1,270 Milliarden Euro. Das EBITDA des 3. Quartals erwartet WACKER bei 270 Millionen Euro. Dieses enthält einen Sonderertrag in Höhe von rund 112 Millionen Euro aus Versicherungsleistungen für den Schadensfall am Standort Charleston im Jahr 2017. WACKER hat diesen Betrag im abgelaufenen Quartal im Geschäftsbereich WACKER POLYSILICON verbucht.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1