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© Universal Robots Markt | 17 Oktober 2019

Universal Robots hält an Spezialisierung für Roboterarme fest

Das dänische Robotikunternehmen Universal Robots hat nach eigener Ansicht das richtige Rezept gefunden, um Universalroboter nicht nur zu einer wirtschaftlichen, sondern auch zu einer flexiblen Lösung zu machen.

Im Gegensatz zu den größeren, schwereren und statischeren Industrierobotern, solche, die von ABB, KUKA und Yaskawa geliefert werden, sind Universalroboter bei einer bestimmten Konstante geblieben: sie sind wendig! Der größte und schwerste Roboterarm des Unternehmens, der eine Nutzlast von 16 kg bewältigen kann, wiegt nur 33 kg. Betrachtet man ein industrielles Äquivalent in Bezug auf das Nutzlastmanagement, wiegt der Roboter etwa 380 kg. Es sei klar gewesen, dass das Unternehmen in der Lage ist, eine Automatisierungslösung anzubieten, die für Unternehmen sowohl in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit als auch auf den Platzbedarf besser zu handhaben ist. Das zeigt sich auch in den Marktanteilen, die UR hält. Evertiq hat die Möglichkeit gehabt mit Jürgen von Hollen, dem Präsidenten von Universal Robots, darüber zu sprechen, wie es einem scheinbar kleinen dänischen Startup gelungen ist, einen neuen Markt nicht nur zu erschaffen und zu dominieren, sondern auch in ihm zu expandieren. Eines der wiederkehrenden Themen in dem Gespräch ist die Tatsache, dass das Unternehmen, obwohl es es fast 14 Jahre gibt und seine Produkte seit vielen Jahren auf dem Markt hat, sich immer noch bewegt und den Markt nach wie vor mit der Agilität eines Startups navigiert. „Ich glaube, das ist einer der Gründe, warum wir in der Position sind, in der wir sind. Dies und unser Fokus. Es ist einfach die Tatsache, dass wir uns auf das konzentrieren, worin wir gut sind, nämlich auf den Roboterarm und nicht auch noch andere Sachen machen. Die Unternehmen wollten, dass wir den Arm im Laufe der Jahre anpassen, aber wir haben nein gesagt und in den vergangenen 14 Jahren haben wir das Produkt überhaupt nicht wirklich geändert". Was die UR jedoch gemacht hat, war, anderen zu erlauben, auf ihren Lösungen aufzubauen. Sie selbst erkannten die Grenzen ihrer eigenen Möglichkeiten. Beispielsweise, dass die Einführung eigener Add-ons in den Arm ein anderes Unternehmen erfordern würde. In diesem Fall hätte man Ressourcen aus dem Schwerpunktgebiet abziehen müssen. "Wir haben beschlossen, uns auf den Roboterarm zu konzentrieren. Wir werden nichts anderes tun. Nur die Hardware im Auge zu behalten ist zwar hart, aber das ist es, was wir tun." Trotzdem habe man immer ein Ohr am Markt. Weiterhin werde man sich aber auf den Roboterarm konzentrieren. Der Rest bleibe anderen Unternehmen überlassen, Experten auf deren Gebiet. "Dies ist ein weitaus leistungsfähigeres Modell, als wenn ein einziges Unternehmen alles kontrolliert. Jetzt gibt es Unternehmen, die Lösungen haben, die auf unserem Arm basieren. Eine Kamera, einen Greifer und was immer Sie wollen, und wir erlauben das nicht nur, sondern fördern es auch". Bereits 2017 war Universal Robots im Grunde genommen ein Unternehmen, das "eine Erfindung erfunden hatte", wie von Hollen erklärt. Es folgte die Transformation in einen prozessorientierten Betrieb. Das Geschäftsmodell ermöglicht es dem dänischen Unternehmen, wendig und agil zu bleiben. Heute hat das Unternehmen mehr als 400 verschiedene Entwickler. Aber was macht Universal Robots Arm zu einem erfolgreichen Roboter? Er muss leicht, zuverlässig, kostengünstig, langlebig und vor allem einfach zu bedienen sein. Das Erfolgsgeheimnis von UR ist also die Spezialisierung und nicht die Tatsache, dass man ein "Alleskönner" ist. 37.000 verkaufte Roboter weltweit (Bericht von ABI Research) haben UR deutlich an die Spitze gebracht, vor dem taiwanesischen Anbieter Techman und dem Koreaner Doosan mit 10.000 beziehungsweise 2.000 verkauften Einheiten. „Das ist der Grund, warum wir hier sind. Nicht die Zahlen selbst, sondern die Tatsache, dass wir mit unserem Roboterarm Menschen wieder in die Produktion bringen. Wenn man es sich genau ansieht, haben viele andere Automatisierungslösungen das Gegenteil bewirkt. Aber mit den Produkten, die wir liefern, können Unternehmen die Produktion aufrechterhalten, da wir die Menschen nicht ersetzen, sondern mit Hilfe eines Roboterarms unterstützen", so von Hollen abschließend.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2