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© Hella Markt | 07 Oktober 2019

HELLA legt aktuelle Quartalszahlen vor

Der Automobilzulieferer HELLA hat in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres einen erwartungsgemäßen Rückgang von Umsatz und Ergebnis verzeichnet. So ging der währungs- und portfoliobereinigte Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/2020 (1. Juni bis 31. August 2019) aufgrund des sich weiter abschwächenden Marktumfeldes um 5,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zurück, im Vorjahr waren es 1,7 Milliarden Euro.

Der Konzernumsatz habe sich zudem infolge von Portfolioveränderungen um 12,1 Prozent verringert. Zugleich gab es auch einen Rückgang beim bereinigten operativen Ergebnis auf 113 Millionen Euro (Vorjahr: 134 Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge geht auf 7,2 Prozent zurück (Vorjahr: 8,1 Prozent). Unter Berücksichtigung von Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekten verringerte sich das berichtete operative Ergebnis (EBIT) auf 111 Millionen Euro (Vorjahr: 139 Millionen Euro), entsprechend einer berichteten EBIT-Marge in Höhe von 7,1 Prozent (Vorjahr: 7,8 Prozent).

 Es sei der erwartet schwierige Start in das neue Geschäftsjahr gewesen. „Die Automobilkonjunktur hat sich im ersten Quartal weiter eingetrübt, die Fahrzeugproduktion ist erneut deutlich zurückgegangen", sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der HELLA Geschäftsführung. Trotz des negativen Branchentrends habe sich das Automotive-Geschäft besser entwickelt als der Markt. „Damit sehen wir uns in unserer Strategie bestätigt, unsere Aktivitäten konsequent entlang der großen Trends wie Elektrifizierung und Autonomes Fahren auszurichten“, so Breidenbach weiter. 
 Der berichtete Umsatz im Automotive-Segment ist im ersten Quartal um 3,6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zurückgegangen (Vorjahr: 1,4 Milliarden Euro). Maßgeblich hierfür sei zum einen die weiterhin rückläufige Marktentwicklung. So ist die weltweite Fahrzeugproduktion im gleichen Zeitraum um 7,1 Prozent gesunken. Zum anderen hätten Vorzieheffekte im Zusammenhang mit der WLTP-Einführung im September 2018 zu einem außerordentlich hohen Vorjahreswert geführt. Im Segment Aftermarket ist der berichtete Umsatz um 8,9 Prozent auf 159 Millionen Euro gesunken (Vorjahr: 174 Millionen Euro). Ursächlich hierfür war eine geringere Marktnachfrage im Ersatzteilgeschäft. Darüber hinaus war das Vorjahresquartal aufgrund neuer regulatorischer Anforderungen in Deutschland durch eine außerordentlich hohe Nachfrage nach Werkstattprodukten gekennzeichnet. Das Segment Special Applications hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang auf 83 Millionen Euro verzeichnet (Vorjahr: 100 Millionen Euro). Dies ist vor allem auf eine schwächere Nachfrage im Geschäft für Land- und Baumaschinen sowie für Trailer zurückzuführen. 
 Nach dem ersten Quartal bestätigt HELLA den Unternehmensausblick für das derzeit laufende Geschäftsjahr 2019/2020. „Die Unsicherheiten und Herausforderungen im Branchenumfeld sind unverändert hoch. Wir rechnen nach wie vor mit keiner Markterholung. Im Gegenteil: Die weltweite Automobilkonjunktur wird sich auf Sicht weiter abschwächen", sagt Breidenbach. „Dennoch liegen wir zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin im Plan, unsere Jahresziele zu erreichen“. HELLA erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2019/2020 einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro bis 7,0 Milliarden Euro sowie eine um Restrukturierungsmaßnahmen und Portfolioeffekte bereinigte EBIT-Marge zwischen rund 6,5 bis 7,5 Prozent.
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