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© filipefrazao84 dreamstime.com_ Komponenten | 23 September 2019

SMTC plant Ausstieg in China

SMTC Corporation will seine chinesischen Fertigungsbetriebe zurückfahren, wenn der derzeitige Mietvertrag im chinesischen Dongguan im Dezember 2019 ausläuft.

"Sorgen über Unsicherheiten unter anderem im Zusammenhang mit den anhaltenden Auswirkungen von Zöllen haben eine Reihe unserer Kunden veranlasst, darüber nachzudenken, wohin sie ihre Produktion auslagern", sagt Ed Smith, President und CEO der SMTC Corporation, in einer Pressemitteilung. Weiter erklärt Smith, dass die Umsätze aus der Produktion in den Produktionsstätten von SMTC in China für das Gesamtjahr 2019 im Vergleich zum Gesamtjahr 2018 um mehr als 30 Prozent zurückgehen dürften. Ein weiterer Rückgang sei im kommenden Jahr zu erwarten. „Infolgedessen werden wir nach mehr als einem Jahrzehnt auf dem chinesischen Markt die Fertigung in China beenden, da wir unsere starke Präsenz in Nordamerika weiter ausbauen", sagt Smith weiter. Das Unternehmen erfülle nun an allen Standorten in Nordamerika die Erwartungen seiner Kunden an ein schnelleres Time-to-Market für die Einführung neuer Produkte, wie beispielsweise am Standort Billerica im US-Bundesstaat Massachusetts. Diese Expansion folgt auf die Investitionen von SMTC im vergangenen Quartal, als das Unternehmen die Kapazität seines Werks im mexikanischen Fresnillo modernisiert und erweitert hat, was eine Kapazitätssteigerung von 25 Prozent ermöglichte. "Wir glauben, dass unsere expandierenden nordamerikanischen Aktivitäten eine starke Grundlage für weiteres Wachstum bieten", erklärt Smith. SMTC erwartet, dass im Zusammenhang mit der Schließung der Produktionsstätte in China Restrukturierungskosten und sonstige Aufwendungen in Höhe zwischen 5,4 und 5,8 Millionen US-Dollar (ca. 4,9 und 5,26 Millionen Euro) anfallen. Das Unternehmen erklärt auch, dass SMTC zusätzlich zur Schließung in China eine Schwäche in bestimmten Endmärkten bei Erweiterungen von Halbleiter- und Rechenzentren beobachtet. „Dementsprechend aktualisieren wir den Umsatz für das Gesamtjahr 2019 auf einen Wert zwischen 354 und 362 Millionen US-Dollar (ca. 321 und 328,6 Millionen Euro)“, so Smith abschließend.
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-1