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© hannu viitanen dreamstime.com Markt | 18 September 2019

Enapter startet Serienfertigung in Pisa

Enapter, Hersteller von modularen Wasserstoff-Elektrolysegeräten, hat seine neue Serienfertigung in Pisa bekannt gegeben. Mit dem neuen Herstellungsprozess werde die Produktionskapazität von Enapter um das Achtfache erhöht und die Elektrolysekosten um mehr als 20 Prozent gesenkt.

Diese Verbesserungen könnten die Wasserstofferzeugung für eine Vielzahl von Anwendungen erschwinglich machen - einschließlich Energiespeicherung, Backup-Leistung, Power-to-Heat, industrielle Wasserstofferzeugung und wasserstoffbasierte Mobilität. Die Wasserstofferzeugung habe das Potenzial, eine Schlüsselrolle bei der Umstellung auf saubere Energie zu spielen, sie ist aber durch Kosten und Skalierbarkeit eingeschränkt. Der Elektrolyseur EL 2.0 von Enapter nimmt sich dieser Problematik durch seine patentierte Anion Exchange Membrane (AEM) Technologie an. Ohne die Verwendung von Edelmetallen reduziere das AEM von Enapter die Kosten und erhöhe die Lebensdauer der Wasserstofferzeugung. Die Serienfertigung ermögliche es Enapter, den aktuellen Wasserstoffgenerator EL 2.0 bei einem noch größeren Kundenstamm einzusetzen und gleichzeitig Kapazität für das kommende Produkt EL 2.1 zu schaffen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Diese neue Anlage ist ein wichtiger Meilenstein für uns", sagt Sebastian-Justus Schmidt, Vorstandsvorsitzender von Enapter. „Unsere Mission ist es, die Erzeugung von ‘grünem' Wasserstoff billiger zu machen als fossile Brennstoffe. Mit Blick auf die Zukunft wird uns dieser Prozess helfen, unsere Elektrolyseure in Serie für Projekte auf der ganzen Welt herzustellen“, so Schmidt weiter. Aktuelle Anwendungen, die Wasserstoff aus Enapter-Elektrolysegeräten erzeugen, sind beispielsweise saisonale Energiespeicher in den Alpen, Wohnraumheizung in den Niederlanden und erneuerbare Methanproduktion in Australien.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1