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© StreetScooter Markt | 09 September 2019

Streetscooter zieht eine Fertigungsstätte in den USA in Erwägung

Im Rahmen der China-Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Post-Tochter StreetScooter GmbH und der chinesische Autohersteller Chery Holding Group ein Memorandum of Understanding zur Gründung eines Joint Venture unterzeichnet.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinsam ein eLCV (elektrisch angetriebenes Nutzfahrzeug) speziell für den internationalen Markt in ausgewählten Ländern zu entwickeln. Dazu gehörten die lokale Fertigung und Beschaffung sowie der landesweite Vertrieb und Service. Das Memorandum of Understanding sieht einen schrittweisen Einstieg in den chinesischen Markt für elektrische Nutzfahrzeuge vor, für 2021 ist die Serienproduktion mit Produktionskapazitäten von bis zu 100.000 E-Fahrzeugen jährlich geplant. Der Markteintritt von StreetScooter in China setzt nach der strategischen Kooperation mit dem japanischen Logistikunternehmen Yamato die Internationalisierung des Unternehmens fort. „Der Einstieg in den chinesischen Markt ist ein bedeutender Meilenstein in der noch jungen Geschichte von StreetScooter. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit unserem Partner Chery den größten Markt für elektrische Nutzfahrzeuge zu erschließen“, sagt Jörg Sommer, CEO der StreetScooter GmbH. Yin Tongyue, Vorstandsvorsitzender der Chery Holding Group, beschreibt die strategische Bedeutung: „Die enge Zusammenarbeit zwischen Chery und StreetScooter wird Möglichkeiten für beide Seiten schaffen, um den Weltmarkt zu erschließen, insbesondere in der EU und China. Sie wird Chery auch bei der weiteren Beschleunigung der Entwicklung innovativer Lösungen unterstützen, die auf neuen Energien und der intelligenten Kopplung basieren und damit Fahrzeuge mit traditionellem Antrieb übertreffen“. Eine weitere Zielsetzung des Joint Venture ist der Aufbau eines Standorts für Forschung und Entwicklung in China mit den Schwerpunkten eLCV-Komponentenentwicklung, Technologie, Fahrzeugarchitektur und -design, autonome Logistik- und Energielösungen. Der chinesische Markt für LCV im Jahr 2025 wird auf 2,3 Millionen Fahrzeuge prognostiziert, wovon sich der eLCV-Anteil auf mehr als 900.000 belaufen werde, so die Schätzungen. Die Deutsche Post zieht außerdem eine Fertigungsstätte in den USA in Erwägung. Eine spezielle US-Version des konzerneigenen Elektro-Lieferwagens solle in den kommenden zwei bis drei Jahren in den Vereinigten Staaten vom Band laufen, so ein Post-Sprecher. Ein möglicher Standort für die Fertigungsstätte könne die Westküste sein.
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2019.11.19 17:01 V14.7.13-2