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© Ruag Design Analysen | 06 September 2019

Sonderkosten belasten Halbjahresergebnis bei RUAG

Das erste Halbjahr 2019 hat für RUAG ganz im Zeichen der Entflechtung und Umstrukturierung gestanden. Wie erwartet habe sich dies deutlich auf das Halbjahresergebnis ausgewirkt.

Insgesamt liegt der EBIT mit CHF 19 Millionen (ca. 17,4 Millionen Euro) hinter dem Vorjahr mit CHF 41 Millionen (ca. 37,6 Millionen Euro) zurück. Der Auftragsbestand hat sich um 7,4 Prozent auf CHF 1,819 Milliarden (ca. 1,66 Milliarden Euro) erhöht. Der Nettoumsatz liegt fremdwährungsbedingt mit CHF 944 Millionen (ca. 866 Millionen Euro) leicht hinter dem Vorjahr mit CHF 954 Millionen (ca. 875 Millionen Euro). Das berichtet RUAG in einer Pressemitteilung. Der leicht tiefere Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr ist in erster Linie auf negative Fremdwährungseffekte in der Höhe von CHF 17 Millionen (ca. 15,6 Millionen Euro) zurückzuführen. Der Auftragsbestand war mit den CHF 1,819 Milliarden um 7,4 Prozent höher als per 30. Juni 2018 (CHF 1,693 Milliarden/1,55 Milliarden Euro). Der Auftragseingang ist dagegen um 10,4 Prozent auf CHF 923 Millionen (ca. 846 Millionen Euro) gesunken. Bedingt durch Sonderkosten der Entflechtung und Überschreitung der geplanten Aufwendungen bei einzelnen Projekten ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zur Vorjahres­periode um 54,6 Prozent auf CHF 19 Millionen gegenüber CHF 41 Millionen (17,4 Millionen Euro/37,6 Millionen Euro) zurück. Die operative Gewinnmarge liegt bei 2,0 Prozent nach zuvor 4,3 Prozent. Bereinigt um die Kosten der Entflechtung ging das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um CHF 15 Millionen zurück (ca. 13,7 Millionen Euro). Diese Entwicklung ist auf substanzielle Plankostenanpassungen in zwei Projekten bei RUAG MRO Schweiz wie auch auf gesunkene Profitabilitäten in einzelnen Business Units zurückzuführen. Stabilisiert habe sich in den vergangenen Monaten die Situation für RUAG Aerostructures in Oberpfaffenhofen (DE) und Eger (HU). Positiv entwickele sich auch das internationale Cyber-Geschäft wie auch der Standort Australien der Division MRO International. Die Division Ammotec vermeldete zudem eine merkliche Umsatzzunahme im Bereich Armee & Behörden. „Die Entflechtung des Konzerns schreitet wie geplant voran. Kostenseitig liegen wir aktuell unter den erwarteten Aufwen­dungen. In Bezug auf unsere operativen Tätigkeiten sind wir jedoch gefordert, die Profitabilität kontinuierlich und nachhaltig zu steigern und unser operatives Geschäft weiterhin auch während der Entflechtung erfolgreich zu halten“, sagt Urs Breitmeier, CEO des RUAG Konzerns, zum Halbjahresabschluss.
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2019.11.19 17:01 V14.7.13-1