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© Bosch Markt | 27 August 2019

Bosch besetzt Posten neu und setzt verstärkt auf Industrie 4.0

Bosch setzt konsequent auf die vernetzte Produktion und Logistik. Dafür hat Sven Hamann die Leitung von Bosch Connected Industry übernommen. Er folgt damit auf Dr. Stefan Aßmann, der Business Chief Digital Officer für den Bosch-Unternehmensbereich Industrial Technology wird, schreibt Bosch in einer Pressemitteilung.

Veränderungen gibt es auch bei Bosch Rexroth. Dr. Heiner Lang tritt zum 1. August 2019 in den Vorstand ein und verantwortet künftig die Entwicklung sowie das Geschäftsfeld Fabrikautomation. „Die Fabrik der Zukunft ist für uns ein Geschäftsmodell für den externen Markt und zugleich der Hebel, um die weltweit 280 Bosch-Werke bestmöglich für künftige Herausforderungen zu rüsten. Die Besetzung von Schlüsselpositionen mit Industrie-4.0-Experten ist folgerichtig und sorgt für neue Impulse“, sagt Rolf Najork, Bosch-Geschäftsführer und zuständig für die Industrietechnik. Seit der Gründung 2018 habe sich der Produktbereich Bosch Connected Industry gut entwickelt: Bei über 50 internationalen Kunden sind bereits Softwarelösungen aus dem Nexeed-Portfolio im Einsatz, darunter BMW, Osram und Trumpf. „Immer mehr Unternehmen setzen auf das Industrie-4.0-Know-how von Bosch. Mit Sven Hamann konnten wir jetzt einen ausgewiesenen Experten für Fertigung und Automatisierung gewinnen, der die Geschäftseinheit Bosch Connected Industry und das Portfolio weiterentwickelt“, so Najork. Sein Vorgänger, Dr. Stefan Aßmann, soll als Bindeglied zwischen den verschiedenen Geschäfts- und Produktbereichen tätig sein. Dr. Heiner Lang ist in den Vorstand der Bosch Rexroth AG eingetreten. „Er bringt die Kompetenz und den Spirit mit, den wir bei der Umsetzung unserer Vision von der Fabrik der Zukunft brauchen“, sagt Najork. Das Produktportfolio wird konsequent auf Industrie 4.0 ausgerichtet. So hat das Unternehmen erst kürzlich ein autonomes Transportsystem vorgestellt, das Materialien vom Lager in die Produktion direkt dorthin liefert, wo die Komponenten benötigt werden. Im Herbst kommt das Active Shuttle auf den Markt. Industrie 4.0 ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie von Bosch. Das Unternehmen digitalisiert und vernetzt sowohl eigene Werke als auch die seiner Kunden. Dabei werden Industrie 4.0-Lösungen zunächst intern getestet und validiert, ehe Bosch diese auf dem externen Markt anbietet. Die Strategie des Unternehmens zahlt sich aus: In den vergangenen vier Jahren hat Bosch über 1,5 Milliarden Euro mit Industrie 4.0-Anwendungen umgesetzt. Schon 2022 will das Unternehmen jährlich mehr als eine Milliarde Euro Umsatz mit Industrie 4.0 erzielen.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1