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© First Sensor Design Analysen | 23 August 2019

First Sensor erreicht im zweiten Quartal Umsatzniveau des Vorjahres

Die First Sensor AG hat im zweiten Quartal 2019 mit 39,9 Millionen Euro einen Umsatz auf Niveau des Vorjahresquartals erreicht. Für das Halbjahr stiegen die Umsätze damit um 9,3 Prozent auf 81,3 Millionen Euro. Der Vorjahreswert betrug 74,4 Millionen Euro.

Das entspreche weitgehend den Planungen für den Geschäftsverlauf, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. „Gegenüber dem ersten Quartal hat unser Wachstum aufgrund voller Lager und Projektverschiebungen auf Kundenseite leicht nachgelassen“, sagt Dr. Dirk Rothweiler, CEO der First Sensor AG. „Es bleibt abzuwarten, ob dies nur unterjährige Schwankungen sind und sich die damit verbundenen Abrufe und Bestellungen im zweiten Halbjahr materialisieren oder ob dieses veränderte Bestellverhalten mit den sich eintrübenden konjunkturellen Rahmenbedingungen in Verbindung steht“. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 2,3 Millionen Euro (Vorjahr: 4,1 Millionen Euro) und einer EBIT-Marge von 2,9 Prozent (Vorjahr: 5,5 Prozent) unterhalb des Vorjahres und den Erwartungen für das Jahr 2019. Dies sei auf Transaktionskosten und -rückstellungen in Zusammenhang mit dem geplanten Zusammenschluss mit der TE Connectivity Sensors Germany Holding AG zurückzuführen. Bereinigt um diese Sondereffekte erreichte das EBIT 6,8 Millionen Euro (VJ: 4,1 Millionen Euro Euro), was einer EBIT-Marge von 8,3 Prozent (Vorjahr 5,5 Prozent) entspreche. 
Ein starkes Wachstum verzeichnete der Zielmarkt Industrial. Hier stiegen die Umsätze zum Halbjahr um 16,6 Prozent auf 43,6 Millionen Euro (Vorjahr: 37,3 Millionen Euro); davon entfallen 21,4 Millionen Euro auf das zweite Quartal (Vorjahr: 20,7 Millionen Euro). Besonders dazu beigetragen habe die Nachfrage asiatischer Kunden nach Drucksensoren und Fotodioden. Auch im Zielmarkt Medical führte vor allem die Produktgruppe Photonics zu einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Nach sechs Monaten ist aufgrund einer höheren Nachfrage nach Imaging Lösungen ein Anstieg um 2,3 Millionen Euro oder 13,8 Prozent auf 18,6 Millionen Euro zu verzeichnen (Vorjahr 16,3 Millionen Euro). Dazu trug das zweite Quartal mit 8,8 Millionen Euro bei (Vorjahr: 9,0 Millionen Euro). Mit 9,7 Millionen Euro (Vorjahr: 10,2 Millionen Euro) konnte das Umsatzniveau im Zielmarkt Mobility im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal leicht gesteigert werden. Dennoch ist zum Halbjahr mit 19,2 Millionen Euro ein Rückgang um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (20,7 Millionen Euro) zu verzeichnen. Im zweiten Quartal 2019 belief sich der Auftragseingang auf 35,6 Millionen Euro (Vorjahr: 44,3 Millionen Euro). Für das erste Halbjahr ergeben sich damit 77,9 Millionen Euro nach 83,7 Millionen Euro im Vorjahr. Die Book-to-Bill Ratio liegt mit 0,96 entsprechend auf einem etwas niedrigeren Niveau als üblich. Der Auftragsbestand zur Jahresmitte beträgt 94,2 Millionen Euro (Vorjahr: 102,1 Millionen Euro). Die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2019 lag im Rahmen der Erwartungen für den Geschäftsverlauf. Allerdings habe sich das konjunkturelle Umfeld in der jüngsten Zeit eingetrübt und First Sensor könne sich diesem Umfeld nicht vollständig entziehen. Der Vorstand erwartet daher aus heutiger Sicht, dass die Umsatz-Guidance für das Gesamtjahr 2019 von 160 bis 170 Millionen Euro im unteren Bereich erreicht wird. In Verbindung mit den Erwartungen für den Umsatz wird die operative EBIT-Marge für das Gesamtjahr im unteren Bereich der angestrebten Spanne von 8,5 bis 9,5 Prozent liegen. 
„Mittel- und langfristig bleiben die Perspektiven für die Unternehmensentwicklung unverändert positiv, da wir weiterhin von den Megatrends in unseren Absatzmärkten, einer gut gefüllten Produktpipeline sowie der konsequenten Umsetzung unserer Strategie für profitables Wachstum profitieren werden“, so CEO Dr. Dirk Rothweiler. „Sensorik ist und bleibt eine Zukunftstechnologie, deren Potenziale wir uns gezielt erschließen. Auf diesem Weg wird uns der geplante Zusammenschluss mit der TE Connectivity Sensors Germany Holding AG zusätzliche Kraft geben“.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2