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© Jakub Jirsak Dreamstime.com Design Analysen | 22 August 2019

LPKF befindet sich weiter auf Wachstumskurs

Die LPKF Laser & Electronics AG hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 72,7 Millionen Euro gesteigert. Alle vier Segmente des Konzerns hätten zu dieser Entwicklung beigetragen. Am stärksten seien die Segmente Solar (plus 34 Prozent) und Electronics (plus 30 Prozent) gewachsen, schreibt LPKF in einer Pressemitteilung.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag nach sechs Monaten bei 10,1 Millionen Euro, das entspricht einer EBIT-Marge von 14 Prozent. Damit habe sich das EBIT im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als vervierfacht. „Die vorgenommenen Maßnahmen zum Umsatzwachstum und zur Senkung des Working Capital sind erfolgreich. Der nunmehr fünfte Quartalsgewinn in Folge zeigt, dass wir LPKF wieder nachhaltig profitabel aufgestellt haben“, erläutert Götz M. Bendele, Vorstandsvorsitzender der LPKF AG. Die Nettoverschuldung, die noch zum 30.6.2018 einen Betrag von 42,7 Millionen Euro erreicht hatte, wurde im zweiten Quartal vollständig abgebaut. „Damit haben wir die uneingeschränkte unternehmerische Handlungsfreiheit von LPKF wiederhergestellt und können für weiteres Wachstum nötige Investitionen aus eigener Kraft realisieren“, so Bendele weiter. Während Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr deutlich gesteigert wurden, war die Entwicklung im Auftragseingang schwächer. Mit 45,8 Millionen Euro lag er unter dem Vorjahreswert von 71,9 Millionen Euro. Der Auftragsbestand lag zum 31.6.2019 bei 31,4 Millionen Euro (Vorjahr: 52,1 Millionen Euro). Der Vorstand beurteilt die allgemeine Nachfrage des Marktes nach den Lösungen und Dienstleistungen von LPKF unverändert als grundsätzlich positiv und bestätigt die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Für 2019 rechne man bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur mit einem Konzernumsatz zwischen 130 Millionen Euro und 135 Millionen Euro und einer EBIT-Marge zwischen 8 Prozent und 12 Prozent. Das entspreche einem ROCE zwischen 10 Prozent und 15 Prozent. Auf Basis der aktuellen Auftragslage erwartet der Vorstand für das dritte Quartal 2019 einen Umsatz zwischen 28 Millionen Euro und 33 Millionen Euro und eine EBIT-Marge zwischen 8 Prozent und 12 Prozent. In den Folgejahren wolle der Vorstand die Profitabilität des Unternehmens weiter steigern und eine nachhaltige EBIT-Marge von mehr als 12 Prozent erwirtschaften, heißt es abschließend.
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2019.09.16 17:51 V14.3.11-2