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© marcin kempski dreamstime.com Markt | 18 Juni 2019

Siltronic-Vorstand rechnet vorerst weiter mit rückläufigen Zahlen

Siltronic passt die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 an. Das Unternehmen habe beobachtet, dass die geopolitischen Unsicherheiten und der negative Einfluss der Exportbeschränkungen der US-Regierung gegenüber chinesischen Technologieunternehmen zu einer anhaltenden Nachfrageschwäche in der Halbleiterbranche führen.

Diese Entwicklungen würden indirekt auch wichtige Kunden der Siltronic AG treffen, die deshalb Aufträge für das zweite Halbjahr 2019 deutlich reduziert haben. Der Vorstand geht bei leicht steigenden Durchschnittserlösen in Euro gegenüber 2018 für das Gesamtjahr 2019 von einigen Veränderungen aus. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Marktumfeldes inklusive Wechselkurseinflüssen werde der Umsatz in diesem Jahr rund 10 Prozent bis 15 Prozent unter dem Vorjahr liegen (vorher: minus 5 bis minus 10 Prozent). Des Weiteren werde die EBITDA-Marge zwischen 30 und 35 Prozent rangieren (vorher: zwischen 33 und 37 Prozent). Der Netto-Cashflow werde demnach klar positiv, jedoch um rund 180 Millionen Euro (vorher: ca. 150 Millionen Euro) niedriger als 2018 sein. Im Geschäftsjahr 2020 solle er wieder deutlich steigen. Wie erwartet, dürfte der Umsatz für das 2. Quartal 2019 deutlich unter dem des 1. Quartals dieses Jahres liegen. Für das 3. Quartal 2019 werden nochmals rückläufige Umsätze erwartet, schreibt Siltronic. Ungeachtet der derzeitigen Marktschwäche sei der Vorstand davon überzeugt, dass die Siltronic AG als Technologieführer in der Waferindustrie hervorragend positioniert sei, um vom zukünftigen Wachstum der technologischen Megatrends wie Digitalisierung, Big Data, Elektromobilität und Künstliche Intelligenz zu profitieren. Über das Ergebnis des 1. Halbjahres 2019 informiert die Siltronic AG am 25. Juli 2019.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2