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© Continental Komponenten | 12 Juni 2019

Continental geht nächsten Schritt zum 3D-Cockpit

Continental entwickelt derzeit in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen Leia Inc. aus dem kalifornischen Silicon Valley eine innovative Cockpit-Lösung: das „Natural 3D Lightfield Instrument Cluster“. Damit halte die dritte Dimension Einzug in künftige Fahrzeuge, heißt es in einer Pressemitteilung.

Lightfield- oder Lichtfeld-Displays ermöglichten nicht nur eine komfortable 3D-Wahrnehmung, sie würden auch die grafischen Möglichkeiten durch Hervorhebungen, Akzentuierungen und komplexe Lichteffekte auf ein neues Niveau heben. Die 3D-Darstellung ist für alle Mitfahrer, auf dem Beifahrersitz wie auch auf den Rücksitzen, erlebbar. Das neue Lightfield-Cockpit sei ein evolutionärer Schritt im Design des Mensch-Maschine-Dialogs in Fahrzeugen. „Eine der größten Herausforderungen in der Automobilindustrie ist heute, intelligente Konzepte für die Mensch-Maschine-Interaktion zu entwickeln. Lösungen, die den Fahrer einfach und effektiv mit seinem Fahrzeug interagieren lassen, ohne ihn dabei vom Verkehrsgeschehen abzulenken“, erklärt Dr. Frank Rabe, Leiter des Geschäftsbereichs Instrumentation & Driver HMI bei Continental. Das neue Lightfield-Display gebe jedem Fahrzeughersteller die Möglichkeit, das Fahrerlebnis für seine Kunden aufzuwerten. Bis 2022 soll das neue System serienreif sein. Die Lightfield-Technologie von Leia, die Continental in seinem 3D-Display einsetzt, benötigt keine Head-Tracker-Kamera – ein praktischer und kostensparender Vorteil, schreibt Continental. Das 3D-Bild des Lightfield-Displays setzt sich aus insgesamt acht Perspektiven des gleichen Objekts zusammen, die je nach Blickposition leicht variieren können. „Mit unserem Lightfield-Display erreichen wir ein vollkommen neues Niveau der 3D-Bilddarstellung“, sagt Kai Hohmann, Product Manager Display Solutions bei Continental. „Entscheidend für die Qualität ist der neu entwickelte Lichtleiter mit Nanostrukturen. Wir brechen das Licht nicht, wir beugen es und lenken es so exakt dahin, wo es für den optimalen 3D-Effekt benötigt wird“. Continental passt die Technologie von Leia nun für den Einsatz in Fahrzeugen an. Die Qualität der Auflösung und der Anmutung des „Natural 3D Instrument Cluster“ sei deutlich besser als bei herkömmlichen 3D-Darstellungen. Dies werde mithilfe von Diffractive Lightfield Backlighting (DLB™) von Leia erreicht. Dabei handelt es sich um eine neu entwickelte Technologie, bei der ein Lichtleiter mit Beugungsgittern und Nanostrukturen unter dem Display-Panel für eine präzise Beugung des Lichtes sorgt – und so für einen natürlichen 3D-Effekt. „Wir haben fortschrittliche Lithografie auf einem großvolumigen Substrat mit hoher Ausbeute und wettbewerbsfähigen Kosten verknüpft und uns dabei auf Erfahrungen von HP und Erkenntnisse aus der kontinuierlichen internen Weiterentwicklung über die vergangenen fünf Jahre gestützt. Jetzt werden wir diese einzigartige Fähigkeit auf ein noch größeres Volumen ausdehnen und dabei die Sicherheitsstandards der Automobilindustrie einhalten und zugleich auch wettbewerbsfähige Kosten ermöglichen“, erklärt Zhen Peng, Mitgründer und CTO von Leia Inc.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1