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© tamas ambrits dreamstime.com Komponenten | 31 Mai 2019

Entwicklung eines Sensor-Tumorimplantats gestartet

SMI (Silicon Microstructures, Inc.), eine Tochtergesellschaft der Elmos, hat einen Kooperationsvertrag mit Wissenschaftlern der TU Hamburg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf unterzeichnet.

Ziel ist die Kooperation auf dem Gebiet drahtloser Sensor-Tumorimplantate. Mit den drahtlosen Sensoren kann beispielsweise die Wirksamkeit einer Chemotherapie bei Krebserkrankungen massiv optimiert werden. Die Kooperationspartner, Prof. Wolfgang Krautschneider, Prof. Udo Schumacher und Dr. Christine Stürken, sind seit vielen Jahren in der Medizintechnik, Krebsforschung und Therapie aktiv und bringen ihr umfangreiches technisches und medizinisches Wissen in die Kooperation ein. Ein erster Haupteinsatzzweck soll die direkte drahtlose Druck- und Temperaturmessung im Tumor sein. Dafür ist geplant, einen sehr kleinen Sensor direkt in das Tumorgewebe zu implantieren. Dieses elektronische Implantatsystem unterstützt den behandelnden Arzt die Therapie effektiv auf veränderte Druckzustände und Temperaturen im Tumor abzustimmen. Grundlage dafür sind u.a. aktuelle Studien des Instituts für experimentelle Medizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Bislang kann die Effektivität einer Chemotherapie nur durch bildgebende Verfahren, hauptsächlich Computertomografie, festgestellt werden. Dieses Verfahren führt aber zu Strahlenbelastung für die Patienten und ist kostenintensiv. Daher wird es nur in größeren Zeitabständen eingesetzt, in denen die Ärzte nicht wissen, ob die Chemotherapie wirkt oder nicht. Der neue Sensor ermöglicht ein kontinuierliches Monitoring und belastet den Patienten nicht, schreibt der Chiphersteller in einer Pressemitteilung.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2