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© tamas ambrits dreamstime.com Komponenten | 13 Mai 2019

Nanogate und ERBIWA schließen strategische Partnerschaft

Die Nanogate SE stärkt ihr Engineering-Know-how und erweitert das Portfolio durch eine strategische Kooperation mit ERBIWA. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung komplexer Kunststoffkomponenten und anspruchsvoller Fertigungsprozesse spezialisiert.

Mit der strategischen Partnerschaft erweitere Nanogate sein Technologieportfolio um zusätzliche Anwendungen wie beispielsweise zur Integration von Edelstahl, Kohlefasern oder Naturmaterialien in Kunststoffe. Im Rahmen der strategischen Kooperation plant Nanogate, zunächst 50 Prozent der Anteile an der ERBIWA Gruppe zu übernehmen. Die ERBIWA Gruppe mit Sitz in Lindenberg wurde 2005 gegründet. Neben dem Engineering der Komponenten deckt ERBIWA auch die Entwicklung, Konstruktion und Beschaffung wichtiger Produktionsmittel und Werkzeuge ab und übernimmt die Fertigung von Prototypen, Kleinserien und besonderen Serienteilen. Neben dem Hauptsitz verfügt das Unternehmen zudem über einen Standort in China, der sich vor allem auf den Bau von hochwertigen Produktionsmitteln konzentriert. Das Unternehmen erzielte 2018 einen Umsatz von mehr als 15 Millionen Euro und erwirtschaftete eine attraktive Rendite. Die operative Zusammenarbeit haben Nanogate und ERBIWA bereits im Jahr 2017 begonnen. Vor diesem Hintergrund will Nanogate nun in einem ersten Schritt eine Beteiligung von 50 Prozent erwerben, die in der Folge weiter ausgebaut werden soll. Im Rahmen der Transaktion möchte der bisherige Inhaber der ERBIWA neben einer Barkomponente auch Aktien der Nanogate übernehmen. Dazu werde gegebenenfalls eine Sachkapitalerhöhung durchgeführt, die sich im unteren einstelligen Prozentbereich des aktuellen Grundkapitals bewegen würde. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft soll ERBIWA zum Engineering-Center in Europa für die Entwicklung von Produktionsprozessen und Kunststofftechnologien des Konzerns ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang werden bestehende Engineering-Kompetenzen im Konzern bei ERBIWA zusammengeführt und andere Standorte weiter auf die Komponentenfertigung sowie die Oberflächenveredelung fokussiert. „Das Werkzeug-Engineering ist eine wertvolle Ergänzung für uns. Damit können wir nicht nur unseren Kunden mehr Leistungen über die gesamte Entwicklungs- und Produktionskette bieten, sondern auch in unserer bereits bestehenden Großserienproduktion Effizienz und Produktivität steigern“, sagt Ralf Zastrau, CEO der Nanogate SE. ERBIWA werde zudem eng mit der 2018 erworbenen Nanogate heT Engineering zusammenarbeiten, so dass bereits in der Produktentwicklung Einfluss auf die Gestaltung von Komponenten und ihre Herstellung genommen werden kann. Zudem verfüge ERBIWA über besonderes Oberflächen-Know-how im Bereich von Kunststoffen mit besonderem Design etwa in Verbindung mit Edelstahl, Kohlefasern oder Naturmaterialien. Ziel von Nanogate sei es, den Konzern noch internationaler aufzustellen. „Wir freuen uns auf die weitere Stärkung und Entwicklung unserer Standorte in Lindenberg und China. Nun können wir die umfangreiche Kompetenz und Technologie von Nanogate unseren Kunden in den verschiedenen Branchen früh im Design- und Produktentwicklungsprozess zur Verfügung stellen“, so Ernst Wagner, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der ERBIWA Gruppe, abschließend.
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2019.11.19 17:01 V14.7.13-2