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© stevanovicigor dreamstime.com Design Analysen | 09 Mai 2019

Continental bleibt bei Umsatzzahlen konstant

Continental ist ein solider Start in das Geschäftsjahr gelungen. Dank seines Technologieportfolios habe sich das Unternehmen von der deutlich rückläufigen Marktdynamik absetzen können. Der Umsatz liege mit 11,0 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau, teilt Continental mit.

Die bereinigte EBIT-Marge beträgt 8,1 Prozent (EBIT bereinigt: 884 Millionen Euro). „Unsere erhöhte Kostendisziplin hat zu unserem soliden Ergebnis beigetragen“, so der Continental-Vorstandsvorsitzende, Dr. Elmar Degenhart, bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen in Hannover. Die internationale Automobilproduktion verringerte sich nach vorläufigen Daten in den ersten drei Monaten 2019 um über 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das organische Wachstum (bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen) liegt dagegen lediglich bei minus 2 Prozent. Grund sind neben der starken Marktposition Effekte aus Entwicklungen der Wechselkurse, die sich im ersten Quartal auf insgesamt 186 Millionen Euro belaufen. Wie bereits zur Hauptversammlung am 26. April bekannt gegeben, rechnet Continental weiter mit einer Belebung des wirtschaftlichen Umfelds in der zweiten Jahreshälfte und hält daher an der Jahresprognose von Anfang Januar fest. Das Konzernergebnis befindet sich mit 575 Millionen Euro unter dem Niveau des Vorjahrs (738 Millionen Euro). Das Ergebnis pro Aktie liegt bei 2,88 Euro (Vorjahr: 3,69 Euro). Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) verringerte sich im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres um 17,1 Prozent auf 884 Millionen Euro. Das entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von 8,1 Prozent nach 9,7 Prozent im ersten Quartal des Vorjahrs. Im ersten Quartal lagen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie in Sachanlagen und Software bei mehr als 1,5 Milliarden Euro. „Continental investiert weiterhin auf hohem Niveau in die Mobilität der Zukunft und damit in den Geschäftserfolg von morgen“, erläutert Continental-Finanzvorstand Wolfgang Schäfer. Zum 31. März 2019 verfügt Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 5,7 Milliarden Euro, davon 1,8 Milliarden Euro flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3,9 Milliarden Euro. Der Free Cashflow, bereinigt um Akquisitionen und Effekte aus der Verselbstständigung des Antriebsgeschäfts, beläuft sich nach drei Monaten 2019 auf minus 579 Millionen Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lag er bei 186 Millionen Euro. Grund für den Rückgang sind neben geringerem Umsatz und Ergebnis des ersten Quartals die erforderlichen Investitionen in Kapazitäten sowie Technologieentwicklung. Für das Gesamtjahr bekräftigt das Unternehmen die Erwartung, einen Mittelzufluss vor Akquisitionen und Effekten aus der Verselbstständigung seines Antriebsgeschäfts in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro bis 1,6 Milliarden Euro zu erwirtschaften. Der Umsatz der Automotive Group beläuft sich im abgelaufenen Quartal auf 6,7 Milliarden Euro. Er sinkt damit um 1,8 Prozent. Organisch ergibt sich ein Minus von 4 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis liegt bei 357 Millionen Euro und damit deutlich unter dem Vorjahr. Im Verhältnis zum Umsatz ergibt sich eine Marge von 5,4 Prozent (Vorjahr: 8,2 Prozent). Die Rubber Group setzte in den ersten drei Monaten rund 4,4 Milliarden Euro um (Vorjahr: 4,2 Milliarden Euro). Sie verzeichnete damit einen Umsatzzuwachs von 3,8 Prozent. Das Reifengeschäft und hier insbesondere die Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengeschäft entwickelten sich mit einem Plus von 6 Prozent positiv. Insgesamt zählte das weltweite Team von Continental am Ende des ersten Quartals 245.686 Mitarbeiter.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-2