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© tom_schmucker dreamstime.com Markt | 07 Mai 2019

Kalifornisches Gericht spricht ASML Schadenersatz zu

Der niederländische Chipausrüster ASML hat nach eigenen Angaben im Prozess wegen Diebstahls geistigen Eigentums einen Sieg errungen. In dem Rechtsstreit zwischen der ASML Holding N.V. und XTAL, Inc. hat ein Gericht im kalifornischen Santa Clara nun ein rechtskräftiges Urteil zugunsten von ASML gefällt.

ASML werden demnach rund 845 Millionen US-Dollar (ca. 754 Millionen Euro) zugesprochen. Außerdem verhängten die Richter eine einstweilige Verfügung. Damit ist das Urteil der Jury vom 28. November 2018 rechtskräftig. Die Jury befand unter anderem, dass ASML Anspruch auf Verhängung von Schadenersatz in allen Punkten gegen XTAL geltend machen kann. Hauptgrund für das Strafmaß der Jury in Höhe von 845 Millionen US-Dollar waren die von XTAL eingesparten Forschungs- und Entwicklungskosten. Allerdings hat Xtal Insolvenz angemeldet. Im Zuge einer Vergleichsvereinbarung werde ASML jedoch am Ende des Konkursverfahrens den größten Teil, möglicherweise sogar das gesamte geistige Eigentum von Xtal besitzen. Im April hatte ASML bekanntgegeben, dass ehemalige Mitarbeiter Firmengeheimnisse an das Unternehmen Xtal weitergegeben hätten, das von Gesellschaften in Südkorea und China finanziert wurde (Evertiq berichtete).
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1