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© Continental Markt | 25 April 2019

Continental investiert in neue Produktionsstandorte in China

Continental treibt die Elektromobilität in China weiter voran. Das Technologieunternehmen hat auf der Auto Shanghai jetzt etablierte sowie serienreife Antriebssysteme und innovative Elektronikkomponenten vorgestellt – von 48 Volt Mild Hybrid Anwendungen, Lösungen für Plug-in Hybride oder Vollhybride bis zu Hochvoltantrieben.

In diesem Zuge investiert der Continental Bereich Powertrain mit Nachdruck in neue Produktionsstandorte im chinesischen Tianjin und Changzhou. China gilt als der größte und am schnellsten wachsende Markt in der Elektromobilität - gerade im Hinblick auf Hochvoltlösungen, also reine Elektrofahrzeuge. Nach Angaben des China Association of Automobile Manufacturers (CAAM) sind die Verkäufe von „New Energy Vehicles“ (inkl. Plug-In Hybride, batteriebetriebene E-Fahrzeuge und brennstoffzellenbetriebene E-Fahrzeuge) in China im Jahr 2018 um 63 Prozent auf den Rekordwert von 1.240.000 Fahrzeuge gestiegen. „Der chinesische Markt bleibt ganz essentiell für die weitere Entwicklung der E-Mobilität – und somit auch für uns“, sagt Andreas Wolf, Leiter Division Powertrain bei Continental. „Wir gestalten Elektrifizierung in allen Stufen und über alle Fahrzeugsegmente, um die Emissionen insbesondere in den Städten zu reduzieren, gleichzeitig aber auch umweltfreundliche Mobilität für jedermann zu gestalten“. Wichtiger Baustein der E-Mobilitäts-Strategie von Continental Powertrain ist das hochintegrierte elektrische Antriebsstrangmodul für elektrisches Fahren. Einsetzbar ist dieses Modul in Fahrzeugen der Kompakt- und Oberklasse und insbesondere in den großen Stückzahlen der Fahrzeugmittelklasse. Der hochintegrierte Achsantrieb zeichnet sich durch eine erstklassige Leistungsdichte – Maximalleistung 150kW – und eine kompakte und vergleichsweise leichte Bauweise aus. Bei dem Hochvolt-Antrieb sind Elektromotor, Getriebe und Leistungselektronik zu einer Einheit zusammengefasst. Mit diesem System beliefert Continental internationale und chinesische Automobilhersteller. Die große Nachfrage hat bewirkt, dass der Konzern seine Kapazitäten weiter ausbaut und in der zweiten Jahreshälfte 2019 im chinesischen Tianjin mit der Serien-Produktion des integrierten Hochvolt-Antriebs startet. Eine weitere wichtige Säule von Continental im Bereich E-Mobilität ist die sogenannte Leistungselektronik, die der Bereich Powertrain seit mehr als zehn Jahren aufgebaut hat. Continental untermauert seine Ambitionen mit einer neuen lokalen Produktion in Tianjin, die im Laufe des Jahres 2020 starten soll. Das elektronisch hochkomplexe System ist in einem breiten Fahrzeugsegment einsetzbar. Sie steuert sowohl die Antriebsenergie als auch die Energierückgewinnung (Rekuperation) und bewirkt, dass das Potenzial des elektrischen Antriebs voll ausgeschöpft wird. Nachdem das Unternehmen in Europa erster Anbieter des 48 Volt Systems war, geht Powertrain nun einen Schritt weiter. Im chinesischen Changzhou bringt ein Joint Venture mit dem chinesischen Partner CALB (China Aviation Lithium Battery Technology Co., Ltd.) 48 Volt Systeme für die Automobilbranche auf den Markt. Die Batteriezellen liefert CALB, während Continental Powertrain das Batteriemanagementsystem inklusive der Basissoftware beisteuert. Dank dieser Kooperation sei Continental in der Lage, ein komplettes 48 Volt System aus einer Hand zu bieten.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-1