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© Versum Markt | 29 März 2019

Merck legt feindliches Kaufangebot für Versum vor

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat ein Übernahmeangebot zum Erwerb aller ausstehenden Aktien von Versum Materials, Inc. zu 48 US-Dollar (ca. 42,75 Euro) je Aktie abgegeben, ohne Zinsen und abzüglich etwaiger Steuern.

Merck macht damit offenbar Ernst mit seinen Plänen für eine Übernahme des US-Konzerns Versum. Die Darmstädter haben damit offiziell ein feindliches Kaufangebot für den Halbleiterzulieferer vorgelegt. Mit den gebotenen 48 Dollar je Versum-Aktie in bar entspreche die Offerte einem Unternehmenswert von 6 Milliarden Dollar (ca. 5,3 Milliarden Euro). Das Angebot laufe bis 7. Juni, könne aber noch verlängert werden, schreibt dpa. Mit dem Schritt steigt Merck endgültig in das Bieterrennen um Versum ein und das obwohl sich das Versum-Management schon im Januar mit dem US-Spezialchemiekonzern Entegris auf eine rund vier Milliarden Dollar (ca. 3,56 Milliarden Euro) schwere Übernahme geeinigt hatte. Das spätere Kaufangebot von Merck hatte Versum zunächst abgewiesen. Das gibt Merck in einer Pressemitteilung bekannt. Merck schreckt nun offenbar auch vor einer feindlichen Übernahme gegen den Willen des Versum-Managements nicht zurück. Der Konzern forderte die Versum-Aktionäre erneut dazu auf, gegen den Zusammenschluss mit Entegris zu stimmen. Ein endgültiges Statement dazu sei bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht worden, so dpa. Finanzierungszusagen für die Übernahme von Versum habe Merck bereits von diversen Geldhäusern eingeholt. Gemessen am letzten Versum-Aktienkurs vor Bekanntwerden der Pläne mit Entegris entspreche die Merck-Offerte einem Aufschlag von fast 52 Prozent. Merck setzt weiter auf die Unterstützung durch die Versum-Aktionäre, die auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 26. April den Zusammenschluss mit Entegris von den Investoren absegnen sollen.
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2019.04.18 05:19 V13.0.9-2