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© KUKA Markt | 27 März 2019

Kuka will Sparpläne präsentieren

Der Roboterhersteller Kuka will in dieser Woche seine Sparpläne vorlegen. Kuka hat turbulente Monate hinter sich. Nach zwei Gewinnwarnungen und Unruhe beim chinesischen Großaktionär Midea werden die Sparvorhaben mit Spannung erwartet.

Die Unsicherheit sei groß, so der Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsrat Armin Kolb gegenüber dem Handelsblatt. Alle Beteiligten hätten ein Interesse daran, dass der frühere Finanzvorstand Peter Mohnen fest zum CEO berufen werde. Er hoffe, dass die Berufung so schnell wie möglich erfolgen werde. Mit dem angedachten Sparprogramm will Mohnen die Kosten um 300 Millionen Euro senken. Ohne einen Stellenabbau sei dies aber kaum umzusetzen. Das weiß auch Betriebsratschef Kolb: „Wir im Betriebsrat werden aber dafür kämpfen, dass ein möglicher Stellenabbau wie in der Vergangenheit zum Beispiel bei Kuka Systems sozialverträglich erfolgt". Druck kommt vor allem aus China. Kuka leide unter anderem unter der Schwäche in der Autobranche, die der wichtigste Abnehmer von Industrierobotern sei, schreibt das Handelsblatt weiter. Kuka hatte die Prognosen für 2018 zweimal nach unten korrigieren müssen. Zuletzt rechnete das Unternehmen nur noch mit etwa 3,2 Milliarden Euro Umsatz und einer operativen Umsatzrendite von 3,0 Prozent. Ursprünglich war Kuka von 3,5 Milliarden Euro Umsatz und einer Marge von 5,5 Prozent ausgegangen. Midea hatte für Kuka mehr als vier Milliarden Euro bezahlt. Mohnen hatte zuletzt angekündigt, die Zusammenarbeit mit Midea zu verbessern. Unter anderem mit einer deutsch-chinesischen Taskforce, schreibt das Handelsblatt abschließend.
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2019.06.25 20:13 V13.3.22-2