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© ginasanders dreamstime.com Markt | 26 März 2019

MSC Software und AVL kooperieren bei Tests für autonomes Fahren

MSC Software, Anbieter von CAE-Simulationssoftware und Dienstleistungen, und die AVL List GmbH in Österreich gehen eine Partnerschaft ein. Beide Unternehmen arbeiten zukünftig in Forschung, Entwicklung und Kundenprojekten zusammen, um autonomes Fahren und Fahrerassistenzsysteme zu testen und zu simulieren.

Die Zusammenarbeit folgt dem allgemeinen Konsens in der Autoindustrie, dass die Validierung von hochautomatisierten Fahrzeugsystemen (SAE Level 4 und 5) rein anhand gefahrener Kilometer weder machbar noch wirtschaftlich ist. Zudem ist das Testen auf öffentlichen Straßen stark begrenzt und birgt große Gefahren, teilen die Unternehmen mir. Daher werde eine umfassende Szenario-basierte Entwicklungs- und Validierungsmethode benötigt, welche Sicherheit bei Entwicklung und Test biete. Als Testsystem-Anbieter entwickelt AVL eine Toolkette für eine Szenario-basierte offene Verifizierung und Validierung. In dieser Toolkette werden basierend auf einer offenen und integrierten Werkzeugumgebung die relevanten Testfälle erzeugt sowie Test und Abnahme autonomer Fahrfunktionen in kombinierten virtuellen und echten Verkehrsumgebungen ermöglicht. Mit VIRES Virtual Test Drive (VTD) könnten virtuelle Umgebungen für Simulationen des autonomen Fahrens und von Fahrerassistenzsystemen erzeugt, konfiguriert, präsentiert und evaluiert werden. VTD decke die ganze Bandbreite ab: vom Erzeugen des 3D-Inhalts bis zur Simulation komplizierter Verkehrsszenarien sowie vereinfachter oder realitätsnaher Sensoren. „AVL und MSC haben zusammen ihre jeweiligen technologischen und industriellen Hintergründe diskutiert. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Zusammenarbeit einen Mehrwert für unsere Kunden schafft bei Test und Validierung des autonomen Fahrens, von Fahrerassistenzsystemen und aktiven Sicherheitssystemen“, sagt Kai Voigt, Geschäftsführer von AVL Instrumentation, Software and Technology. „Die Toolketten-Strategie von AVL basiert auf einer offenen und integrierten Werkzeugumgebung. Dieser Ansatz ermöglicht die Integration verschiedener Werkzeuge und Inhalte - wie VIRES VTD und Adams von MSC“, so Voigt weiter. „VIRES arbeitet mit AVL schon seit vielen Jahren in EU-Projekten wie Enable-S3 zusammen, ebenso wie mit uns bei MSC an gemeinsamen Projekten für europäische OEMs. Als Teil dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit werden die AVL-Toolketten Schnittstellen zu VIRES VTD und Adams bekommen und unsere MSC-Toolketten werden mit Model.CONNECT von AVL verbunden“, erläutert Paolo Guglielmini, CEO von MSC Software abschließend.
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2019.08.21 15:49 V14.1.4-2