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© stevanovicigor dreamstime.com Design Analysen | 15 MĂ€rz 2019

MAX Automation stellt nach schwierigem Jahr Weichen für die Zukunft

Die MAX Automation hat im GeschĂ€ftsjahr 2018 eine erfolgreiche Entwicklung in ihren KerngeschĂ€ften verzeichnet. Der Konzernumsatz der fortgefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereiche stieg auf 277,4 Millionen Euro und lag damit im oberen Bereich des Zielkorridors von 270 bis 280 Millionen Euro.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen (PPA-Abschreibungen) ĂŒbertraf mit 18,8 Millionen Euro die prognostizierte Spanne von 16 bis 18 Millionen Euro. Der Auftragseingang der fortgefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereiche schloss mit einem Plus von 30,8 Prozent und 325,4 Millionen Euro. Der Auftragsbestand wuchs ebenfalls sehr deutlich mit einem Plus von 52,7 Prozent auf 173,6 Millionen Euro. „Das Jahr 2018 war ein schwieriges Jahr fĂŒr die MAX Automation, aber auch ein Jahr wesentlicher Weichenstellungen. Wir haben den strategischen Kurs unserer Gruppe neu ausgerichtet und fokussieren uns kĂŒnftig ganz klar auf die Bereiche des Automatisierungsmarktes, in denen wir ĂŒberdurchschnittliche Margen bei begrenzter NachfragevolatilitĂ€t erzielen können“, so Andreas Krause, geschĂ€ftsfĂŒhrender Direktor und CFO der MAX Automation SE. Die Entwicklung der KerngeschĂ€fte zeige, dass dieser Kurs der richtige sei. „Wir sehen 2019 als Jahr der Transformation und des Übergangs, in dem wir die laufenden Verkaufsprozesse erfolgreich abschließen und fĂŒr die MAX Automation eine Phase nachhaltig profitablen Wachstums einleiten wollen", sagt Krause weiter. Der MAX Automation-Konzern hat das Jahr 2018 mit einem Gesamtergebnis von -35,6 Millionen Euro abgeschlossen (Vorjahr: 14,1 Millionen Euro). Darin enthalten ist das Ergebnis nach Steuern der aufgegebenen GeschĂ€ftsbereiche in Höhe von -47,1 Millionen Euro (Vorjahr: 0,5 Millionen Euro). Es ist geprĂ€gt von den operativen und außerordentlichen Verlusten der Gesellschaften der IWM-Gruppe, von Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Wirtschaftlichkeit und von Neubewertungen von Vermögenswerten nach IFRS 5. Aufgrund des negativen Gesamtergebnisses wird der Verwaltungsrat der MAX Automation der ordentlichen Hauptversammlung am 17. Mai 2019 eine Aussetzung der Dividende fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2018 vorschlagen. Das Working Capital verbesserte sich deutlich von 41,5 Millionen Euro zum 31. Dezember 2017 auf 27,8 Millionen Euro zum 31. Dezember 2018 (fortgefĂŒhrte GeschĂ€ftsbereiche), entsprechend rund 10 Prozent des Konzernumsatzes. Der RĂŒckgang resultierte unter anderem aus einem strafferen Working Capital-Management der Tochtergesellschaften. ‹Das Segment Industrieautomation entwickelte sich 2018 dynamisch. Der gute GeschĂ€ftsverlauf resultierte insbesondere aus den GeschĂ€ftsfeldern Life Science Automation und Process Technologies. Auftragseingang und Auftragsbestand wuchsen prozentual deutlich zweistellig, der Umsatz nahm gegenĂŒber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 166,6 Millionen Euro zu. Das EBIT vor PPA erreichte 16,6 Millionen Euro (2017: 18,3 Millionen Euro). Das Segment Umwelttechnik mit der Vecoplan AG und ihren Tochtergesellschaften verzeichnete 2018 einen erfolgreichen GeschĂ€ftsverlauf und konnte alle wesentlichen Erfolgskennzahlen deutlich steigern. Der Umsatz nahm gegenĂŒber 2017 um 23,7 Prozent auf 110,6 Millionen Euro zu. Das Segment-EBIT vor PPA verbesserte sich auf 8,5 Millionen Euro (2017: 6,5 Millionen Euro). Im Zuge der Konzentration auf das KerngeschĂ€ft nimmt der Verwaltungsrat der MAX Automation SE ab dem GeschĂ€ftsjahr 2019 eine Neusegmentierung des Konzerns vor. Dabei wird sich das operative GeschĂ€ft in die drei Segmente Process Technologies, Environmental Technologies und Evolving Technologies gliedern, die an die Stelle der bisherigen Segmente Industrieautomation und Umwelttechnik treten. ‹Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Direktor Andreas Krause sieht die MAX Automation mit den fortgefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereichen strategisch gut aufgestellt und wertet den hohen Auftragsbestand zu Beginn des Jahres 2019 als aussichtsreiche Basis fĂŒr den weiteren GeschĂ€ftsverlauf. Zu beobachten seien mögliche Auswirkungen der vor allem in Europa eingetrĂŒbten Konjunktur auf die Nachfrageentwicklung. FĂŒr 2019 geht Krause fĂŒr die fortgefĂŒhrten GeschĂ€ftsbereiche und auf Basis des aktuellen Portfolios von einem Konzernumsatz von mehr als 300 Millionen Euro und von einem EBITDA von ĂŒber 20 Millionen Euro aus.
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2019.03.19 17:29 V12.5.8-1