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© thomaspajot dreamstime.com Markt | 11 März 2019

Voltabox legt beim Umsatzwachstum kräftig zu

Die Voltabox AG erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein weiteres Umsatzwachstum in der Größenordnung von rund 60 bis 70 Prozent, was einem Umsatz zwischen 105 und 115 Millionen Euro entspricht. Dabei strebe der Vorstand eine EBIT-Marge von rund 8 bis 9 Prozent an, heißt es in einer Pressemitteilung.

Basis der Prognose ist die sehr gute Auftragssituation. Im Geschäftsjahr 2018 hat Voltabox die prognostizierten Umsatzziele nach vorläufigen, ungeprüften Geschäftszahlen erreicht und dabei die Ergebniserwartungen deutlich übertroffen. Demnach erwirtschaftete Voltabox im Geschäftsjahr 2018 einen Konzernumsatz von 66,9 Millionen Euro (Vorjahr: 27,3 Millionen Euro). Maßgeblich für den Wachstumssprung um rund 145 Prozent sei die zunehmende automatisierte Massenproduktion von Batteriemodulen für den Einsatz in Gabelstaplern und fahrerlosen Transportfahrzeugen gewesen. Das Konzern-EBIT beträgt 5,9 Millionen Euro. Mit einer entsprechenden EBIT-Marge von 8,8 Prozent wurde das zuletzt prognostizierte Ergebnisziel von 7 Prozent trotz der Ergebnisbelastung von 2 Millionen Euro infolge der neuen Vertragsgestaltung mit einem Kooperationspartner für das Marktsegment Intralogistik deutlich übertroffen. Die aufgrund der erwarteten Übernahme eines US-Wettbewerbers angehobene Umsatzprognose konnte trotz Absage dieser Transaktion durch den sehr positiven Geschäftsverlauf im zweiten Halbjahr realisiert werden. Neben den Batteriesystemen für Trolleybusse trug erstmals auch das in die Serienproduktion überführte Batteriesystem für ein Minenfahrzeug spürbar zum Umsatz bei. Weiterhin wurden Umsätze im neuen Marktsegment Land- und Bauwirtschaft erzielt. „Wir haben Voltabox im vergangenen Jahr strategisch und operativ deutlich weiterentwickelt", sagt Jürgen Pampel, Vorstandsvorsitzender der Voltabox AG. „Mit den Übernahmen von Concurrent Design und ACCURATE konnten wir unsere Ressourcen und unser Produktportfolio stärken. Durch die Neustrukturierung des Vertriebs in dem für uns so wichtigen Marktsegment Intralogistik haben wir die Bedingungen geschaffen, um unsere Marktposition in der EU und Nordamerika via Direktvertrieb schnell auszubauen. Im laufenden Geschäftsjahr werden wir auch erstmals mit Batteriepacks für Pedelecs und E-Bikes signifikante Umsätze generieren“. Voltabox baut derzeit ein eigenes Vertriebsnetz für den US-Intralogistik-Markt auf. Bis Mitte 2019 wird das bestehende Portfolio um Produkte für den amerikanischen Markt erweitert, die auf bestehenden automatisierten Anlagen gefertigt werden können. Voltabox adressiert mit den neuen Batteriesystemen US- Gabelstapler-Hersteller, nationale Batteriehändler sowie Großkunden mit entsprechender Logistik-Infrastruktur. Weiterhin sollen in 2019 in den USA Umsätze mit Energiespeichern für den stationären Einsatz sowie mit Batteriesystemen für Elektrolokomotiven erzielt werden. In Europa soll auch das wachsende Geschäft mit dem Kunden KUKA zur Umsatzsteigerung beitragen. Angesichts der guten Auftragssituation sei man sehr zuversichtlich, den dynamischen Wachstumskurs weiter profitabel fortsetzen zu können, so Jörg Dorbandt, COO der Voltabox AG. Nach vorläufigen Zahlen liegt die Eigenkapitalquote bei nunmehr 86,1 Prozent (Vorjahr 90,8 Prozent). Mit flüssigen Mitteln in Höhe von 28,2 Millionen Euro per 31. Dezember 2018 ist Voltabox nach Ansicht des Vorstands weiterhin komfortabel finanziert. Mit 105 bis 115 Millionen Euro strebt der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr einen weiteren Wachstumssprung bei einer EBIT-Marge in der Größenordnung von 8 bis 9 Prozent an. Das geplante Investitionsvolumen (CAPEX) wird mit rund 14 Millionen Euro (2018: 13,4 Millionen Euro) beziffert.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-1