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Komponenten | 03 August 2007

Balda mit deutlichem Umsatzrückgang

Balda verzeichnete im ersten Halbjahr 2007 Umsatzerlöse in Höhe von 129,4 Millionen Euro (1. Halbjahr 2006: 164,4 Millionen Euro) und einen Vorsteuerverlust (EBT) von 6,7 Millionen Euro (Vorsteuergewinn im 1. Halbjahr 2006: 11,8 Millionen Euro). Während sich das Geschäft in Europa sehr verhalten entwickelte, hat Asien deutlich zugelegt.
Der Umsatzrückgang der Gruppe um 21,3 Prozent ist somit vor allem in der Entwicklung des europäischen Infocom-Bereichs begründet. Trotz der Anfang des Jahres neu ausgerichteten Vertriebsaktivitäten konnte Infocom in Europa den Wegfall des BenQ-Geschäftes und die Produktionsverlagerung eines wichtigen Kunden nach Asien nicht ersetzen.

In Asien hat Balda den Ausfall von BenQ hingegen deutlich überkompensiert. Der Umsatz in der Region hat wie erwartet weiter angezogen und ist um 37,7 Prozent auf 80,3 Millionen Euro (Vergleichszeitraum 2006: 58,3 Millionen Euro) gestiegen.

Für das Gesamtjahr rechnet Balda aus heutiger Sicht damit, dass Umsatz und Ergebnis der Gruppe hinter den Erwartungen zurück bleiben. Bei einem großen Auftrag hat sich der Auftraggeber unmittelbar vor Produktionsbeginn für eine andere Touchscreen-Spezifikation entschieden. Dadurch kam es im Bereich Touch zu Verzögerungen und Teile der für 2007 geplanten Umsatz- und Ergebnisbeiträge werden voraussichtlich erst im Jahr 2008 realisiert.

Aufgrund des kurzfristigen Spezifikationswechsels wird auch von der Prognose für 2007 abgewichen werden. Die Umsatz- und Ergebniserwartungen aus diesem Großauftrag bleiben jedoch unverändert. Damit wird der Bereich Touch in 2008 noch stärker zum Wachstum beitragen als bisher erwartet.

Durch den Wechsel der Touchscreen-Spezifikation unmittelbar vor Beginn der Großserienproduktion wurden umfangreiche Änderungen der Fertigungsanlagen sowie ein weitgehender Neubeginn der Produktionsvorbereitungen nötig. Der Bereich Touch hat diese extrem kurzfristige Herausforderung hervorragend gemeistert, aber eine Verschiebung des Anlaufs der Großserienproduktion war nicht zu vermeiden.

Infolge der Umstellung müssen andere Zulieferteile bezogen werden. Sollten sich im Verlauf des Jahres bei diesen neuen Komponenten Lieferengpässe oder schwankende Qualitäten einstellen, könnten sich zusätzliche zeitliche Verschiebungen aufbauen. Es ist auch nicht auszuschließen, dass durch die Umstellung die optimale Auslastung der Anlagen später als geplant erreicht wird.

Im 1. Halbjahr 2007 ging der Umsatz des Balda-Konzerns um 21,3 Prozent auf 129,4 Millionen Euro (vergleichbarer Vorjahreszeitraum 164,4 Millionen Euro) zurück. Im 2. Quartal 2007 erzielte die Balda-Gruppe Umsätze von 66,3 Millionen Euro (2. Quartal 2006: 83,1 Millionen Euro). Das ist eine Verringerung um 16,9 Millionen Euro oder 20,2 Prozent.

Das Asiengeschäft hat erwartungsgemäß weiter angezogen und ist um 37,7 Prozent auf 80,3 Millionen Euro gestiegen. Mit 62 Prozent Umsatzanteil (Januar bis Juni 2006: 35,4 Prozent) hat Asien Europa als stärkste Region abgelöst.

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