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© Zumtobel Group Design Analysen | 06 M√§rz 2019

Restrukturierungsmaßnahmen bei Zumtobel zeigen erste Wirkung

Der Restrukturierungskurs in der √∂sterreichischen Zumtobel Group zeigt offenbar Wirkung und f√ľhrt zu Verbesserung der Profitabilit√§t in einem schwierigen Marktumfeld. Das schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
‚ÄěWir haben in den ersten drei Quartalen des vergangenen Gesch√§ftsjahres eine Vielzahl an Ma√ünahmen ergriffen, um den Umsatz und das Ergebnis zu verbessern. Trotz eines versch√§rften globalen Wettbewerbs und in weiterer Folge Umsatzr√ľckg√§ngen konnten wir somit eine Verbesserung unserer Profitabilit√§t erzielen‚Äú, erl√§utert Zumtobel Group CEO Alfred Felder das Ergebnis zu den ersten drei Quartalen. ‚ÄěZudem freut es uns, dass das kontinuierliche Hochfahren der im September vergangenen Jahres gestarteten Leuchten- und Komponentenproduktion in unserem neuen Werk im serbischen NiŇ°, nach Plan verl√§uft‚Äú, so Felder weiter. Jetzt gehe es darum, NiŇ° als voll funktionsf√§higes Werk mit hoher Wertsch√∂pfungstiefe aufzubauen, um die Wettbewerbsf√§higkeit zu verbessern und flexibler auf sich √§ndernde Marktanforderungen in unseren Kernm√§rkten zu reagieren. Der Gruppenumsatz in den ersten neun Monaten des Gesch√§ftsjahres 2018/19 bel√§uft sich auf 863,8 Millionen Euro (minus 4,9 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode). Bereinigt um die W√§hrungseffekte, bedingt durch die Aufwertung des Euros gegen√ľber der t√ľrkischen Lira, dem australischen Dollar sowie der schwedischen Krone, sinkt der Umsatz gegen√ľber der Vorjahresperiode um 3,8 Prozent. Weitere Gr√ľnde f√ľr den R√ľckgang seien der intensive Preiswettbewerb in der Beleuchtungsindustrie sowie deutlich weniger Ums√§tze in dem f√ľr die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Gro√übritannien (rund minus 14 Prozent). Negativ wirken sich hier die Brexit-Verhandlungen aus. Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT steigt in den ersten neun Monaten 2018/19 auf 23,9 Millionen Euro (Q1‚ÄďQ3 2017/18 20,5 Millionen Euro). Die Umsatzrendite verbessert sich entsprechend von 2,3 auf 2,8 Prozent. Die aus den Restrukturierungsma√ünahmen resultierenden negativen Sondereffekte in H√∂he von 16,8 Millionen Euro (Q1‚ÄďQ3 2017/18 6,5 Millionen Euro) f√ľhren mit dem marktbedingten Umsatzr√ľckgang zu einem negativen Periodenergebnis von minus 6,1 Millionen Euro. ‚ÄěIn einem global hart umk√§mpften Markt wie der Lichtbranche ist es unabdingbar, kontinuierlich s√§mtliche Prozesse, Gesch√§ftsbereiche sowie Werke auf den Pr√ľfstand zu stellen. Konzernweit werden wir uns daher weiter auf die St√§rkung unserer Wettbewerbsf√§higkeit fokussieren, um langfristig profitables Wachstum zu generieren‚Äú, sagt CEO Alfred Felder. Die Zumtobel Group will daher den Restrukturierungskurs fortsetzen und wird im vierten Quartal 2018/19 weitere strukturelle Ma√ünahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit einleiten. Neben der stufenweisen Schlie√üung der Produktion im Komponentenwerk in Jennersdorf im √∂sterreichischen Burgenland, wird die Fertigung im Leuchtenwerk Guangzhou, China, bis Ende des Gesch√§ftsjahres 2018/19 auf eine minimale Auslastung f√ľr die Fertigung von Kleinserien heruntergefahren. F√ľr das Gesamtjahr 2018/19 wird beim bereinigten Gruppen-EBIT eine leichte Verbesserung gegen√ľber dem Vorjahr erwartet (GJ 2017/18: 19,7 Millionen Euro). Mittelfristig hat sich das Unternehmen eine EBIT-Marge von circa 6 Prozent bis zum Gesch√§ftsjahr 2020/2021 zum Ziel gesetzt.
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2019.03.15 12:31 V12.5.5-1