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© Volkswagen Markt | 05 März 2019

Deutschland steht in den Startlöchern für Elektrozeitalter

Das Thema Elektromobilität bestimmt in diesem Jahr zum großen Teil den Genfer Autosalon vom 7. bis 17. März 2019. Auch die deutschen Hersteller haben das E-Auto zur Chefsache gemacht.
„Wir investieren in die Elektromobilität in den nächsten drei Jahren über 40 Milliarden Euro, hinzu kommen weitere 18 Milliarden Euro in die Digitalisierung, das vernetzte und automatisierte Fahren“, so Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie. Das Modellangebot deutscher Hersteller werde sich bis dahin auf rund 100 E-Modelle verdreifachen. Mattes: „Der Hochlauf der Elektromobilität kommt in Europa. Anders sind die 2030-CO2-Ziele der EU nicht erreichbar“. Mattes fordert aber auch entsprechende Rahmenbedingungen ein – und zwar europaweit. Mit Blick auf die Unterschiede beim BIP pro Kopf in der EU werde klar, dass Deutschland, zusammen mit wenigen anderen großen Ländern, einen deutlich höheren E-Anteil an den Neuzulassungen haben müsse als der EU-Durchschnitt. „Deshalb muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur, kombiniert mit Anreizen für die Käufer von E-Autos, entschlossen vorangetrieben werden“, so Mattes weiter. Auch das Thema Digitalisierung steht weit oben auf der Agenda bei Automobilherstellern und Zulieferern. „Automobilhersteller wandeln sich zu Herstellern und Mobilitätsdienstleistern. Damit sind erhebliche Investitionen verbunden, vor allem in IT und Software. Weil sich diese Technologien sehr rasch entwickeln, sind auch neue, branchenübergreifende Kooperationen sinnvoll und notwendig“, unterstrich Mattes. Allerdings sei die Industrie auch auf eine international wettbewerbsfähige digitale Infrastruktur angewiesen: „Dazu brauchen wir eine flächendeckende, dynamische 5G-Mobilfunknetzabdeckung entlang aller Verkehrswege“, so Mattes abschließend.
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