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© Bosch Markt | 28 Februar 2019

Bosch verstärkt sein Engagement für Start-ups

Bosch erhöht sein Investitionsvolumen in externe Start-ups und stellt seiner Wagniskapitaltochter Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) 200 Millionen Euro für einen vierten Fonds zur Verfügung. „Die Zukunft zu gestalten, heißt auch, gute Ideen frühzeitig zu erkennen und ihnen zum Durchbruch zu verhelfen“, sagt Dr. Volkmar Denner, CEO der Robert Bosch GmbH.

Als ein führender Anbieter im Internet der Dinge wolle man Technologien in Zukunftsfeldern wie künstliche Intelligenz gezielt vorantreiben. Bereits heute ist RBVC mit DeepMap, Graphcore und Syntiant an drei der vielversprechendsten KI-Start-ups weltweit beteiligt. „Wir investieren nicht nur in Start-ups, wir kooperieren auch mit ihnen in Open-Innovation-Projekten“, so Denner weiter. Open Innovation bedeutet, dass Kunden, Forscher, Lieferanten und Partner gezielt in die Innovationsaktivitäten von Unternehmen eingebunden werden. Zum Portfolio von RBVC gehören mehr als 35 Unternehmen in den Bereichen autonomes Fahren, künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT) oder auch Distributed-Ledger-Technologien wie Blockchain. Die Investment-Experten von RBVC schauen sich jedes Jahr mehr als 2.000 Start-ups an. Rund einhundert schaffen es in die engere Auswahl. „Wir investieren pro Jahr in sechs bis zehn ausgewählte Unternehmen. Neben Kapital bieten wir auch Know-how und operative Unterstützung. Zusätzlich bringen wir Start-ups mit operativen Bosch-Einheiten zusammen“, erläutert Philipp Rose, kaufmännischer Geschäftsführer von RBVC. Start-ups erhalten so die Möglichkeit, Zulieferer, Kunde oder Technologiepartner zu werden. Bosch wiederum erhält frühzeitig Zugang zu neuesten Technologien und kann diese in eigene Innovationen einfließen lassen. „Open Innovation ist eine Win-win-Situation für Start-ups und Unternehmen“, so Rose abschließend.
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2019.08.06 20:55 V14.1.1-2