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Design Analysen | 14 Februar 2019

Dätwyler legt beim Umsatz nochmals zu

Die Dätwyler Gruppe hat 2018 ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Nettoumsatz stieg um 5,4 Prozent auf CHF 1‘361.6 Millionen (ca. 1,2 Milliarden Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich auf CHF 170 Millionen (ca. 149,5 Millionen Euro) und die EBITMarge konnte mit 12,5 Prozent trotz beträchtlicher Anlaufkosten für Wachstumsprojekte nahezu gehalten werden. Das Nettoergebnis belief sich auf CHF 121 Millionen (ca. 106,4 Millionen Euro).

Bereinigt um die positiven Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein organisches Umsatzwachstum von 2,0 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich weiter auf CHF 170 Millionen nach CHF 162,6 Millionen im Vorjahr (ca. 149,5 auf ca. 143 Millionen Euro). Die EBIT-Marge konnte mit 12,5 Prozent (Vorjahr 12,6 Prozent) nahezu gehalten werden - trotz erheblicher Anlaufkosten für diverse Wachstumsprojekte, insbesondere für die neuen Health-Care-Kapazitäten in den USA und in Indien sowie die Einmalkosten für die Ein-Marken-Strategie von Nedis. „Mit der Eröffnung des neuen Health-Care-Werks in den USA und der Akquisition von Parco und Bins haben wir 2018 die Weichen für zukünftiges profitables Wachstum gestellt. Trotz beträchtlicher Anlaufkosten für Wachstumsprojekte konnten wir beim Betriebsergebnis den Rekordwert aus dem Vorjahr übertreffen“, sagt CEO Dirk Lambrecht. Der Konzernbereich Sealing Solutions hat 2018 seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Nettoumsatz stieg im Vergleich zum starken Vorjahr um 7,0 Prozent auf CHF 891,1 Millionen nach CHF 832,8 Millionen im Jahr zuvor (ca. 783,7 Millionen auf ca. 732,4 Millionen Euro). Bereinigt um die positiven Währungs- und Akquisitionseffekte resultierte ein organisches Wachstum von 3,0 Prozent. Im Health-Care-Markt verzeichnete Dätwyler eine starke Nachfrage, insbesondere nach hochwertigen First Line Komponenten. Im Automobilmarkt konnte sich das Unternehmen in einem schwieriger werdenden Umfeld weiterhin gut behaupten. Während sich das Wachstum in China und in den USA verlangsamte, stieg in Europa die Nachfrage nach innovativen Komponenten für die Abgasnachbehandlung von Dieselfahrzeugen (SCR-Technologie). Im Markt General Industries beeinträchtigten Lagereffekte und Projektverzögerungen die Umsatzentwicklung. Das neu akquirierte Unternehmen Parco habe sich sehr erfreulich entwickelt. Insgesamt stieg das Betriebsergebnis (EBIT) zum sechsten Mal in Folge auf CHF 155,5 Millionen/Vorjahr CHF 151,6 Millionen (ca. 136,7 Millionen auf 133,3 Millionen Euro). Die EBIT-Marge belief sich auf 17,5 Prozent (Vorjahr 18,2 Prozent). Beträchtliche Anlaufkosten für die neuen Health-Care-Kapazitäten in den USA und in Indien, Einmalkosten für weitere Wachstumsprojekte sowie höhere Rohmaterialpreise konnten nicht vollständig durch Effizienzsteigerungen kompensiert werden. Die höheren Rohstoffpreise dürften jedoch im ersten Quartal 2019 aufgefangen werden können.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-2