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Komponenten | 01 August 2007

EU hat Intel im Visier

Die EU-Kommission hat gegen Intel ein Verfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs einer Markt-beherrschenden Position bei x86-CPUs eingeleitet. Das Verfahren könnte eine Milliardenstrafe für den Chiphersteller zur Folge haben.
Intel soll versucht haben den Rivalen AMD aus dem Markt zu drängen und dabei gegen Gesetze der EU verstoßen zu haben.

Dies soll laut EU durch verschiedene Maßnahmen seitens Intel versucht worden sein: Intel hätte Computerherstellern massive Rabatte eingeräumt, wenn diese ihre Prozessoren ausschließlich von Intel beschaffen. Zudem hätte Intel OEMs Geld angeboten, wenn diese keine PCs mit AMD-Prozessor auf den Markt bringen bzw. die Markteinführung derartiger PCs verzögern. Und schließlich habe Intel verschiedenen Serverherstellern Prozessoren unter Herstellungskosten angeboten.

Intel kann nun innerhalb von zehn Wochen Stellung zu den Vorwürfen nehmen. Mittlerweile hat Intel die Vorwürfe bereits zurückgewiesen und wirft dem Wettbewerbskommissariat seinerseits eine fehlerhafte Argumentation vor. Sollte Intel zu einer Strafe verurteilt werden, so kann diese bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes ausmachen. Bei einem Jahresumsatz von rund 35,4 Milliarden Dollar im Jahr 2006 also eine stolze Summe.

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2018.05.11 10:46 V9.5.4-1