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© Audi Markt | 31 Januar 2019

Streik im ungarischen Audi-Werk legt Produktion lahm

Nach einem einw├Âchigen Streik haben die Motorenbauer im ungarischen Audi-Werk Gy├Âr ihre Arbeit wieder aufgenommen. Die Arbeitsniederlegung hatte zu erheblichen Einschr├Ąnkungen bei Audi gef├╝hrt.
Der Autobauer aus Ingolstadt habe der geforderten Lohnerh├Âhung um 18 Prozent zugestimmt. Das hat die Gewerkschaft AHFSZ mitgeteilt. Der Streik hatte auch Auswirkungen auf das Porsche-Werk Leipzig, wo die Modelle Cayenne, Panamera und Macan gebaut werden und das VW-Werk in Bratislava. Dort werden unter anderem die SUVs Touareg und Audi Q7 gefertigt. Mehrere Schichten seien wegen des Streiks abgesagt worden. Audi hat mitgeteilt, dass die Produktion in Gy├Âr z├╝gig wieder hochgefahren werden solle. Wegen fehlender Motoren gibt es im Stammwerk Ingolstadt aber noch Stillstand. Audi hatte auf die Streiks mit zun├Ąchst 10 Prozent mehr Lohn in diesem und im n├Ąchsten Jahr reagiert. Die Gewerkschaft AHFSZ hatte am Ende aber das geforderte 18-Prozent-Plus durchgesetzt. Die IG Metall Bayern zeigte sich solidarisch mit den Streikenden und kritisierte die Billigl├Âhne. Die Montagemitarbeiter im ungarischen Gy├Âr w├╝rden durchschnittlich 1.100 Euro brutto monatlich verdienen, bei ├Ąhnlichen Lebenshaltungskosten wie in Westeuropa. Rund 12.000 Mitarbeiter bauen im Audi-Werk Gy├Âr j├Ąhrlich rund zwei Millionen Benzin-, Diesel- und auch Elektromotoren sowie gut 100.000 Audi A3 und TT.
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2019.02.21 14:28 V12.2.5-1