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© saniphoto dreamstime.com Design Analysen | 28 Januar 2019

Vorstand der SMA Solar Technology AG erwartet für 2019 wieder Wachstum bei Umsatz und Ertrag

Die SMA Solar Technology AG hat im vergangenen Jahr Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von rund 8,5 GW verkauft. Damit lag der Absatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau.

Der Umsatz sank dagegen nach vorläufigen Berechnungen des SMA Vorstands infolge des verstärkten Preisdrucks auf ca. 761 Millionen Euro - 2017 hatte er noch 891,0 Millionen Euro betragen. Der Umsatz liegt damit am unteren Ende der Vorstandsprognose. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) von voraussichtlich ca. -67 Millionen Euro (2017: 97,3 Millionen Euro) sei durch Einmaleffekte sowie Rückstellungen zur Finanzierung der geplanten Restrukturierungsmaßnahmen belastet und liege innerhalb der Vorstandsprognose. Die Abschreibungen würden voraussichtlich bei mehr als 80 Millionen Euro liegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet der SMA Vorstand ein Umsatzwachstum auf 800 bis 880 Millionen Euro und ein positives EBITDA in Höhe von 20 bis 50 Millionen. Euro. „Im vergangenen Geschäftsjahr hatte SMA mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aufgrund des abrupten Rückgangs des Photovoltaikmarkts in China sind die chinesischen Hersteller verstärkt in die internationalen Märkte vorgestoßen und haben einen massiven Preisdruck verursacht. In der Folge haben Projektentwickler und Investoren den Bau von PV-Kraftwerken in Erwartung weiter sinkender Preise aufgeschoben“, erklärt SMA Vorstandssprecher Jürgen Reinert. Darüber hinaus wurde insbesondere das Geschäft für gewerbliche PV-Anlagen durch die - inzwischen überwundene - eingeschränkte Verfügbarkeit von elektronischen Bauteilen beeinträchtigt. Auch das Speichergeschäft blieb aufgrund von Lieferengpässen der Batteriehersteller hinter den Erwartungen zurück. „Um SMA in dem veränderten Marktumfeld in der PV-Branche schnell und nachhaltig wieder in die Profitabilität zurückzuführen, hat der Vorstand schon frühzeitig Maßnahmen zur Kostensenkung und Umsatzsteigerung beschlossen“, so Reinert weiter. Für 2019 rechnet der SMA Vorstand daher mit einem Umsatzwachstum auf 800 bis 880 Millionen. Euro. Wesentliche Impulse würden dabei von der erwarteten positiven Marktentwicklung in Europa und Amerika sowie dem Wiederanziehen des Speichermarkts ausgehen. SMA sei in diesen Bereichen hervorragend positioniert und werde durch eine noch höhere Kundenfokussierung sowie die Einführung neuer Produkte und Systemlösungen Marktanteile hinzugewinnen. Darüber hinaus könne man bereits am guten Auftragseingang ablesen, dass die Projektentwickler und Investoren ihre Zurückhaltung aufgäben und wieder vermehrt große PV-Projekte umsetzten. Beim operativen Ergebnis geht der SMA Vorstand für 2019 von einem positiven EBITDA in Höhe von 20 bis 50 Millionen Euro aus. Man habe bereits begonnen, die beschlossenen Maßnahmen umzusetzen. Damit würden Fixkosten gesenkt, die vorhandenen Kapazitäten stärker ausgelastet und damit die Zukunftsfähigkeit der SMA gesichert. „Neben dem Verkauf unserer chinesischen Gesellschaften an das dortige Management werden wir uns im gesamten Unternehmen auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren und auf allen Ebenen die Komplexität reduzieren. Gleichzeitig werden wir uns in den wichtigen Zukunftsfeldern Energiemanagement, Speicherintegration, Repowering und digitale Geschäftsmodelle positionieren“, erläutert Reinert abschließend.
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2019.10.11 15:09 V14.5.0-1