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Komponenten | 31 Juli 2007

OSRAM will keine OLED-Displays mehr herstellen

OSRAM Opto Semiconductors wird seine Aktivitäten im Bereich der OLED (organische LEDs) auf die Entwicklung von Lösungen für Beleuchtungszwecke konzentrieren und sich zum Jahresende aus der Fertigung von OLED- Displays zurückziehen.
Als Ergebnis dieser Entscheidung wird die OLED-Display-Fertigungslinie in Penang, Malaysia, zum Jahresende die Produktion einstellen. Die dort beschäftigten rund 270 Mitarbeiter werden in anderen Bereichen, inklusive der neu entstehenden LED-Chip-Fertigung in Penang, weiter beschäftigt werden. Für das OLED Produktteam in den USA werden Beschäftigungsmöglichkeiten in anderen Unternehmensteilen gesucht. In Deutschland gibt es keine Display Aktivitäten. Im Regensburger Forschungs- und Entwicklungszentrum arbeitet ein rund 50-köpfiges Team an der Entwicklung von Produkten und Fertigungsmethoden für OLED Beleuchtungslösungen.

Dr. Rüdiger Müller, Chef von OSRAM Opto Semiconductors: "Wir haben uns aus strategischen Überlegungen entschlossen, aus dem Geschäft mit Passivmatrix-Displays auszusteigen - hier haben sich unsere Wachstumserwartungen nicht erfüllt. Natürlich werden wir unseren Verpflichtungen gegenüber Kunden und Mitarbeitern nachkommen und in enger Zusammenarbeit konstruktive Lösungen suchen. Unser Hauptaugenmerk im Bereich OLED wird nun ausschließlich unserem klaren Kerngeschäft, den Beleuchtungslösungen mit organischen LEDs gelten, beispielsweise für die Beleuchtung großer Flächen." Hier ist OSRAM weltweit in der Führungsgruppe der forschenden Unternehmen und erwartet in den kommenden Jahren erste marktreife Produkte. "Die im Display-Bereich gemachten Erfahrungen werden den Prozeß erheblich beschleunigen", ergänzt Müller.

OSRAM Opto Semiconductors hatte seit Ende 2003 unter dem Markennamen PictivaTM Passivmatrix-Displays aus OLED hergestellt und vertrieben. Weltweit war die Nachfrage nach den vor allem in der Kommunikationstechnik, in der Industrie und in der mobilen Consumer-Elektronik eingesetzten Geräten weit hinter den Unternehmenserwartungen zurück geblieben.

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