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Markt | 18 Januar 2019

China und Norwegen sind Vorreiter bei Zulassungen von Elektrofahrzeugen

Die weltweite Nachfrage nach Elektroautos ist 2018 stark gestiegen. Norwegen ist in Europa Spitzenreiter in Sachen Elektromobilität, berichtet die ARD und beruft sich dabei auf eine Studie des "Center of Automotive Management" (CAM).

Demnach ist die weltweite Nachfrage nach Elektroautos und Plug-In-Hybriden 2018 auf 2,1 Millionen gestiegen. Es ist das erste Mal, dass mehr als zwei Millionen Elektrofahrzeuge verkauft worden sind. Für das Jahr 2019 erwarte man einen weiteren Anstieg. Dann soll die Zahl der Elektro-Neuzulassungen sogar bei 2,7 Millionen liegen. China führt weiter die weltweite Top-Liste bei den Neuzulassungen an: Der Absatz stieg 2018 um 62 Prozent auf über 1,2 Millionen. Der zweitwichtigste Markt für Elektromobilität sind die USA. Hier stieg der Absatz bei den Elektrofahrzeugen um 86 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nun 361.000 Neuzulassungen. In den USA werden rund 17 Prozent der E-Autos weltweit verkauft. In China liegt die Zahl bei 60 Prozent. Spitzenreiter in Europa bleibt Norwegen - mit beeindruckenden Zahlen: Fast die Hälfte aller Neuzulassungen sind hier inzwischen Elektroautos. Ein maßgeblicher Grund für die etwa 73.000 neu registrierten Fahrzeuge ist die staatliche Förderung. Oft sind Laden und Parken kostenlos, eine Kfz-Steuer müssen die Norweger für ihre E-Autos nicht zahlen. Dazu gibt es viele weitere Anreize. In Deutschland wurden 2018 dagegen lediglich 68.000 E-Neuzulassungen registriert. Das ist zwar eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent, der Anteil der E-Autos macht aber nur ungefähr zwei Prozent aus. 2019 wird in Deutschland mit einem Zuwachs von 33 Prozent gerechnet.
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2019.08.06 20:55 V14.1.1-1