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© Continental Markt | 18 Januar 2019

Continental stärkt seinen Standort in Karben und baut gleichzeitig Arbeitsplätze ab

Continental stĂ€rkt die internationale WettbewerbsfĂ€higkeit seines Standortes in Karben. Mit dem Betriebsrat und den Tarifvertragsparteien habe man sich bereits auf ein Eckpunktepapier verstĂ€ndigt. Dieses sieht auch Einschnitte fĂŒr die BeschĂ€ftigten vor.
Der Schritt beinhaltet Investitionen bis 2023 von insgesamt rund 14 Millionen Euro - insbesondere fĂŒr neue Anlagen und Maschinen. In dem Werk fĂŒr Schlauchleitungen sollen damit ProduktionsablĂ€ufe stĂ€rker automatisiert werden – erste Investitionen sind bereits auf den Weg gebracht worden. Zudem werden weitere Zentral- und Organisationsfunktionen an den Hauptsitz des GeschĂ€ftsbereichs fĂŒr Schlauchleitungen nach Karben verlagert. SpĂ€testens bis Jahresende 2023 sollen stufenweise bis zu 88 ArbeitsplĂ€tze abgebaut werden, grĂ¶ĂŸtenteils ĂŒber regulĂ€re Renteneintritte. Rund 50 ArbeitsplĂ€tze sollen verteilt auf fĂŒnf Jahre auf freiwilliger Basis und sozialvertrĂ€glich reduziert werden. Continental vereinbart im Rahmen des Gesamtpakets fĂŒr das Schlauchleitungswerk in Karben bis 2023 eine BeschĂ€ftigungs- sowie Standortsicherung. „Die gemeinsam vereinbarten Schritte helfen uns dabei, die Kosten in den kommenden fĂŒnf Jahren signifikant zu senken und Kompetenzen zu stĂ€rken fĂŒr den internationalen Wettbewerb. Das Entgegenkommen der Belegschaft wissen wir um so mehr zu schĂ€tzen“, so Philip Nelles, Leiter des GeschĂ€ftsbereiches fĂŒr Schlauchleitungen bei Continental. Teil der gemeinsamen und einvernehmlichen Vereinbarung ist eine intensivere und nachhaltige Qualifizierung der BeschĂ€ftigten in der Produktion, um den zunehmend automatisierten und vernetzten Produktionsanlagen sowie den damit verbundenen steigenden Anforderungen an die ArbeitsplĂ€tze gerecht zu werden. So werde Continental neben den bisherigen Berufsbildern an seinem Standort Karben kĂŒnftig verstĂ€rkt höher qualifizierte Berufsbilder wie beispielsweise Mechatroniker ausbilden. DarĂŒber hinaus plane das Unternehmen in den kommenden fĂŒnf Jahren 20 Auszubildende und duale Studenten im Werk zu ĂŒbernehmen. „Continental konkurriert auf dem Weltmarkt und lebt von ihm. Unsere weltweiten Kunden erwarten von uns international wettbewerbsfĂ€hige Leistungen. Steigende Arbeitskosten sind unsere große Herausforderung, da diese in Deutschland im Vergleich zu anderen LĂ€ndern schneller steigen. Umso wertvoller ist das jetzt gelungene, gemeinsame Ergebnis“, heißt es von Continental. Einen großen Beitrag leisteten darĂŒber hinaus die BeschĂ€ftigten. So werde ab dem 1. MĂ€rz 2019 am Standort Karben die regelmĂ€ĂŸige Wochenarbeitszeit von derzeit 37,5 auf 39 Stunden befristet zum 31.12.2023 ohne Anpassung der VergĂŒtung erhöht. KĂŒnftige Tariferhöhungen werden am Standort Karben ab Dezember 2019 bis Ende 2023 jeweils verzögert um drei Monate umgesetzt. Zudem entfalle die freiwillige Konzernerfolgsbeteiligung des Unternehmens fĂŒr die Jahre 2018 bis 2023. Continental produziert am hessischen Standort Karben Leitungen fĂŒr Antrieb und Fahrwerk von Kraftfahrzeugen sowie fĂŒr Lkw. Im Werk sind rund 760 Mitarbeiter sowie Leiharbeitnehmer beschĂ€ftigt.
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