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© KEMET Markt | 15 Januar 2019

KEMET will seine Produktionsstätte im schwedischen Gränna schließen

KEMET will seine schwedische Produktionsstätte in Gränna schließen. Gespräche mit den zuständigen Gewerkschaften seien eingeleitet worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dies ist der nächste Schritt des Unternehmens, um die Bruttomarge, den Jahresüberschuss und den Cashflow im Geschäftsfeld "Film and Electrolytic" zu verbessern. Das Werk in Gränna produziert derzeit axiale Elektrolytkondensatoren, die hauptsächlich an die Automobilindustrie geliefert werden. Die Produktion solle von Gränna in das portugiesische Werk in Evora verlagert werden. Das Unternehmen erwartet hierdurch Einsparungen bei den Betriebskosten in Höhe von rund 0,6 Millionen US-Dollar (ca. 0,52 Millionen Euro) im Geschäftsjahr 2020 (Beginn am 1. April 2019) und 2,5 Millionen US-Dollar (ca. 2,18 Millionen Euro) danach jährlich. Durch diesen Schritt würden KEMET aber auch unter anderem durch Kündigungsfristen Kosten in Höhe von etwa 1,5 Millionen US-Dollar (ca. 1,31 Millionen Euro) und Barauslagen für die Verlegung von Geräten von etwa 2,3 Millionen US-Dollar (ca. 2,01 Millionen Euro) entstehen. „Mit diesem Standortwechsel planen wir, unsere Fertigung von axialen Elektrolytkondensatoren zu rationalisieren, um so die Flexibilität, Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu erhöhen", erläutert William Lowe, Chief Executive Officer von KEMET, diesen Schritt.
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2019.05.21 21:58 V13.3.9-1