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© ZF Komponenten | 08 Januar 2019

Xilinx und ZF vereinbaren Kollaboration zur Entwicklung autonomer Fahrsysteme

Xilinx und ZF Friedrichshafen haben eine neue strategische Kollaboration angekündigt. Dabei werde die Technologie von Xilinx in der AI-basierten automotiven Steuereinheit von ZF eingesetzt. Das ZF ProAI System soll neue automatisierte Fahr-Applikationen ermöglichen.

ZF verwendet dabei die Xilinx® Zynq® UltraScale+™ MPSoC-Plattform zur Echtzeit-Aggregation, Vorverarbeitung und Distribution von Daten, sowie der Bereitstellung von Rechner-Beschleunigung für das AI Processing in ZFs neuer AI-basierter elektronischer Steuereinheit. ZF habe die adaptierbare intelligente Plattform von Xilinx wegen ihrer Skalierbarkeit und Flexibilität der Verarbeitungsleistung ausgewählt, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das Alleinstellungsmerkmal des ZF ProAI Systems ist das modulare Hardware Konzept und die offene Software-Architektur. Unser Ziel ist die Bereitstellung des breitest möglichen Funktionsbereichs im Feld des autonomen Fahrens", erklärt Torsten Gollewski, Leiter des Bereichs ZF Advanced Engineering und General Manager der Zukunft Ventures GmbH. Dieser Ansatz sei einmalig im Vergleich zu anderen Systemen im Markt, die eine feste Kombination der Hardware- und Software-Architektur verwenden. Man sei stolz darauf, als Partner von ZF an deren ProAI Plattform mitzuarbeiten und dabei zu helfen, die Herausforderungen bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge zu lösen, sagt Yousef Khalilollahi, Vice President, Core Vertical Markets, bei Xilinx. „Durch den Einsatz einer adaptierbaren Hardware-Plattform kann ZF flexible und skalierbare Systeme entwickeln, die eine nahtlose Integration der AI Rechnerbeschleunigung und der funktionalen Sicherheit (FuSa) durch unterschiedliche Prozessor Engines ermöglichen“, so Khalilollahi weiter. Xilinx vermarktet bereits seit mehr als zwölf Jahren Chips an Autohersteller und Tier-1 Zulieferer. Nach Angaben von Xilinx sind bereits mehr als 160 Millionen dieser Bausteine in automotive Systeme integriert. Davon würden 55 Millionen allein im Bereich ADAS eingesetzt.
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2019.08.06 20:55 V14.1.1-1