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© tom schmucker dreamstime.com Markt | 04 Januar 2019

Plantronics bezahlt USD 36 Millionen, um die Ermittlungen der SEC abzuschließen

Polycom - im Juli 2018 vom Headset-Hersteller Plantronics übernommen - hat mit der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde) einen Vergleich abgeschlossen. Polycom hatte sich selbst wegern Problemen in Bezug auf den Foreign Corrupt Practices Act gemeldet.

Nach Feststellung von Beweisen für ein mögliches unangemessenes Verhalten ehemaliger Angestellter seiner Tochtergesellschaft in China meldete Polycom die Angelegenheit freiwillig der US-Regierung, führte eine "gründliche Untersuchung durch und arbeitete mit den Behörden zusammen", heißt es in einer Pressemitteilung. Die aufgedeckten Verhaltensfehler waren auf Polycom China beschränkt und ereignete sich vor der Übernahme von Polycom durch Plantronics im Juli 2018 und vor der Privatisierung von Polycom im Jahr 2016. Alle Beteiligten hätten Polycom bereits vor der Übernahme durch Plantronics verlassen. "Wir freuen uns sehr, dass die Ermittlungen in einigen ausländischen Geschäftsbereichen von Polycom abgeschlossen sind", sagte Joe Burton, CEO von Plantronics. "Plantronics war und ist bestrebt, mit ethischer und finanzieller Integrität zu arbeiten, und wir freuen uns auf die Zukunft mit Polycom.“ Das US-Justizministerium veröffentlichte ebenfalls ein Deklinationsschreiben, das die Untersuchung von Polycom beendete sei. Dies sei unter anderem auf die freiwillige Offenlegung von Polycom und die uneingeschränkte Zusammenarbeit zurückzuführen. Polycom hat den Anschuldigungen der SEC weder zugestimmt noch diese bestritten. Es werde eine Zahlung in Höhe von USD 36 Mio. aus einem von Plantronics im Rahmen der Übernahme von Polycom besicherten Treuhandkonto geleistet.
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2019.11.12 07:31 V14.7.10-2