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© Skypixel Dreamstime.com Markt | 28 Dezember 2018

'Unternehmen müssen sich auf chaotischen Brexit vorbereiten'

Die EU-Kommission hat konkrete PlĂ€ne fĂŒr den Fall eines harten Brexits vorgelegt, bei dem das Vereinigte Königreich im MĂ€rz 2019 ohne Folgeabkommen aus der EuropĂ€ischen Union austritt.
VDMA-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Thilo Brodtmann bewertet es als fahrlĂ€ssig, sich nicht darauf vorzubereiten.

„Mit Blick auf die unberechenbare Lage in Großbritannien wĂ€re es fahrlĂ€ssig, sich nicht auf einen harten Brexit vorzubereiten. Unternehmen sollten dringend ihre Lieferketten auf mögliche AbhĂ€ngigkeit von britischen Zulieferern prĂŒfen und erhebliche Verzögerungen und EngpĂ€sse sowohl beim Export als auch beim Import einplanen. Die EU ist jetzt in der Verantwortung, alle einseitig möglichen Vorkehrungen zu treffen, die den Schaden eines chaotischen Brexits fĂŒr die europĂ€ische Wirtschaft begrenzen.

Die Industrie hofft nach wie vor darauf, dass sich das britische Parlament zusammenrauft und das fertige Austrittsabkommen annimmt. Als Plan B kĂ€me eigentlich nur in Frage, dass Großbritannien Abstand nimmt vom EU-Austritt. Ein harter Brexit wĂ€re von den derzeitigen Optionen nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht die klar schlechteste.“
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2019.01.17 14:20 V11.11.0-1