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© begemot 30 dreamstime.com Design Analysen | 18 Dezember 2018

DRAMeXchange: Preise für NAND Flash-Produkte fallen weiter

DRAMeXchange, eine Sparte von TrendForce, berichtet, dass die Bitproduktion aus der NAND-Flash-Industrie in diesem Jahr höher ausgefallen ist als erwartet. Die Lieferanten hätten stabile Erträge ihrer 64-schichtigen 3D-NAND-Produktion gehabt.

Die Nachfrage nach NAND Flash sei jedoch aufgrund des drohenden Handelskrieges zwischen China und den USA, des Mangels an Intel-CPUs und den eher unerwartet niedrigen Verkaufszahlen für neue iPhone-Geräte trotz der Hauptsaison zum Jahresende verhalten geblieben. Mit Blick auf das erste Halbjahr 2019 haben die NAND-Flash-Hersteller versucht, den Produktions-Kapazitätsausbau zu verlangsamen. Der saisonale Gegenwind und die hohen Lagerbestände würden jedoch die Bedenken hinsichtlich des Überangebots auf dem Markt noch verstärken. Die Vertragspreise für NAND Flash-Produkte im ersten Quartal 2019 dürften um rund 10 Prozent sinken. DRAMeXchange weist darauf hin, dass der eMMC/UFS-Sektor im vierten Quartal 2018 einen stärkeren Preisrückgang verzeichnet hat. Der Grund: Chinesische Smartphone-Hersteller versuchen, bis Ende des Jahres Lagerbestände zu leeren und die Produktionspläne anzupassen. Es wird erwartet, dass sich die Bestandsverbräuche im ersten Quartal 2019 fortsetzen werden, so dass die Vertragspreise für eMMC/UFS-Produkte um fast 10 Prozent sinken würden. Was den Trend im SSD-Markt betrifft, erwartet DRAMeXchange, dass die Preise für Kunden-SSD-Verträge im ersten Quartal 2019 um fast 10 Prozent sinken werden. Die weltweiten Notebooklieferungen für das erste Quartal 2019 würden voraussichtlich um über 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgehen. Die Studie geht davon aus, dass die Bitnachfrage nach SSDs langsamer und die Preise schwächer steigen werden. Während große NAND-Flash-Anbieter in diesem Jahr einen guten Gewinn erzielt hätten, würden die Modulhersteller mit der Verschlechterung der Rentabilität kämpfen. Mit Blick auf die Zukunft dürfte die Marktsituation für Modulhersteller auch im ersten Halbjahr 2019 sehr schwierig bleiben, heißt es bei DRAMeXchange.
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2019.12.03 22:29 V14.8.2-1